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Girls' Day

Jungen und Mädchen zu Besuch bei Siemens

Auch in diesem Jahr beteiligte sich Siemens wieder am internationalen Girls´ Day im Ruhrgebiet. An den Standorten Mülheim und Duisburg lernten die Mädchen - und erstmals auch Jungen - die Produktion kennen.

Das Unternehmen bot am 14. April 2011 in seinen Werkstätten, Büros und Laboren, so auch an den Standorten Mülheim a.d.R. und Duisburg die Möglichkeit, Einblick in verschiedene Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen und dabei Kontakte zu knüpfen. In diesem Jahr wurde der Girls´ Day außerdem erstmals mit dem Boys’ Day kombiniert. In Mülheim schauten sich deshalb 36 Schüler in der Siemens-Lehrwerkstatt um, wo auch Praxisübungen durchgeführt wurden. Den Mädchen wurde im Prinzip das gleiche Programm angeboten, aber in einer getrennten Gruppe.

Unsere Zukunftsfähigkeit hängt an gut ausgebildeten und motivierten jungen Leuten. Als einer der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland öffnen wir gerne unsere Türen und zeigen, wie viele spannende berufliche Möglichkeiten es bei Siemens gibt. Besonders junge Techniker und Naturwissenschaftler können hier ihre beruflichen Träume wahr werden lassen – auch und besonders junge Frauen“, sagte Brigitte Ederer, Personalvorstand von Siemens. Das Unternehmen beteiligt sich bereits seit Beginn der Aktion am Girls’ Day und Boys’ Day. Bundesweit nahmen auch in diesem Jahr wieder rund 2.000 Mädchen und Jungen an mehr als 40 Standorten teil.

 Zum Hintergrund:

Der Girls’ Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit Beginn der Aktion im Jahr 2001 haben insgesamt mehr als eine Million Mädchen daran teilgenommen. Allein im vergangenen Jahr waren mehr als 122.000 Mädchen in mehr als 9.600 Unternehmen und Organisationen unterwegs, um technische und naturwissenschaftliche Berufe kennenzulernen.

Die jahrelangen Bemühungen um mehr weiblichen Nachwuchs in Technikberufen zeigen inzwischen Erfolge. Offenbar finden immer mehr junge Frauen Interesse an einem technischen Studiengang oder Ausbildungsplatz.

In Deutschland verfügt die junge Frauengeneration über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Zukunftsmöglichkeiten nicht voll aus. Vielen Betrieben fehlt aber gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf ist deshalb eine der zentralen Herausforderung für Schulen und ein entscheidender Erfolgsindikator für das deutsche  Bildungssystem. Andieser Schnittstelle ist die Verzahnung von Schule und Wirtschaft von großer Bedeutung.

Der Ausgangspunkt des Girls‘ Day liegt in den USA, wo er 1993 erstmals von der Organisation „MS. Foundation for Women“ veranstaltet. In Deutschland begann die Erfolgsgeschichte des Girls’Day im Jahr 2001. Gemeinsam starteten das Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 diese bundesweite Aktion.  

Die aktive Förderung von Frauen ist bei Siemens Bestandteil des unternehmensweiten Bildungsprogramms „Generation 21“. Mit seinen internationalen Programmen trägt das Unternehmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung und fördert potenzielle Mitarbeiter, Entscheider und Gestalter von Morgen. Mit zurzeit über 7.100 eigenen Auszubildenden und dual Studierenden ist Siemens Professional Education (SPE) einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Jedes Jahr bewerben sich rund 40.000 Schulabsolventen/-innen auf attraktive Ausbildungs- und Studienplätze. In die Ausbildung der Jugendlichen investiert Siemens pro Jahr rund 167 Millionen Euro. Die Qualität der Siemens-Ausbildung hat sich auch über die Konzerngrenzen herumgesprochen: Seit Jahren lassen viele kleine und mittelständische, aber auch große Unternehmen im Rahmen einer Kooperation bei Siemens ausbilden. Bundesweit handelt es sich dabei zurzeit um rund 2.700 Nachwuchskräfte. Aktuelle Informationen zu den Ausbildungs- und Studiengängen gibt es unter www.siemens.de/ausbildung.

(Redaktion)


 


 

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