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Geplanter Messeumbau

Unternehmer und Handelskammer für Ausbau der Messe Essen

Zur Stadt Essen gehört seine Messe, und die ist ein wichtiger Standortfaktor. Darum unterstützen der Essener Unternehmensverband (EUV) und IHK die am Donnerstag, 14. November, unterzeichnete Po-Messe-Charta. Am 19. Januar findet ein Bürgerentscheid zum geplanten Messeumbau statt.

„Steuereinnahmen, Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze sind Dinge, die eine Stadt besonders benötigt. Die Messe Essen ist mit über 200 eigenen und rund 3.500 indirekt von ihr abhängigen Arbeitsplätzen sowie 60 Millionen Euro Jahresumsatz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt und der Region“, sagte EUV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Kanders während des Bündnistreffens. 

Starke Messe für Stadt und Region 

Messestadt zu sein habe eine besondere Bedeutung: Weltoffenheit, Gastfreundschaft, Bereitschaft zum kulturellen Austausch. Die Messe sei damit mehr als nur ein Wirtschaftsfaktor, sie trage zum Selbstverständnis und zum Image der Metropole Ruhr bei. „Eine Entscheidung gegen den Messeausbau ist eine Entscheidung gegen Arbeitsplätze in der Stadt, aber auch eine Entscheidung gegen Internationalität, Weltgewandtheit und kulturelle Offenheit“, sagt Kanders. Aus diesen Gründen setzt sich der EUV mit seinen rund 300 Mitgliedsfirmen für den geplanten Messeumbau ein und hofft beim Bürgerentscheid am 19. Januar auf ein eindeutiges Votum pro Messe.

Auch die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) hat sich in einer Resolution vom 12. November 2013 deutlich für eine starke Messe ausgesprochen und die Modernisierung des Messestandortes gefordert. Sie unterstützt das Bündnis „Pro Messe“ und gehört zu den Erstunterzeichnern der Charta „Pro Messe“.

Die Messe bringe Sekundärumsätze bei Hotellerie, Gastronomie, Handel und anderen Unternehmen. Damit verbunden seien Gewerbesteuern in nennenswerter Höhe. „Mit der Messe haben wir einen herausragenden Standortfaktor, mit dem wir international punkten. So stammt etwa ein Drittel aller Aussteller der Messe aus dem Ausland. Die Besucher reisen aus mehr als 100 Ländern an. Die Messe ist mit ihrer weltweiten Präsenz Aushängeschild und Botschafterin der Region“, so IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel. Damit werde der Fokus der internationalen Wirtschaft seit Jahrzehnten nachhaltig auf Essen gelenkt. Kruft-Lohrengel: „Wer Metropole sein will, muss sich für eine moderne Messe stark machen.“

(Redaktion)


 


 

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