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Büro-Knigge Teil 1

Regeln für das Miteinander im Berufsleben

Im Berufsleben gelten andere Regeln als im privaten Miteinander. Die Grenzen verschwimmen allerdings manchmal und auch die eigene Position und die Unternehmenskultur spielen eine wichtige Rolle, wenn es um das Verhalten im Berufsleben geht.

Damit Sie zukünftig nicht mehr mit Stolpersteinen zu kämpfen haben, haben wir nachfolgend einige Regeln für Sie zusammengefasst.

Anklopfen

Muss man bei geschlossenen Türen anklopfen? Nicht immer! Öffentliche Räume, wie Wartezimmer oder Schalterräume, betreten Sie ohne Klopfzeichen. Auch in Großraumbüros ist das Anklopfen nicht üblich. Andere geschlossene Bürotüren verlangen aber Diskretion. Warnen Sie also den Kollegen oder Chef mit einem Anklopfen vor. Sie müssen nicht auf ein „Herein“ warten; einen Augenblick nach dem akustischen Aufmerksamkeitssignal treten Sie einfach ein.

Begrüßen

Als Gastgeber begrüßen Sie Ihre Gäste in Ihrem Unternehmen mit einem Händedruck und heißen Sie herzlich willkommen. Als Mitarbeiter warten Sie ab, ob Ihnen Ihr Vorgesetzter die Hand reicht.

Duzen

Im Berufsleben bietet die ranghöhere Person das Du an. Es drückt Sympathie und Vertrautheit aus und ist im Kollegenkreis oft üblich. Vor Kunden ist die Sie-Form aber meist professioneller, zumindest wenn man über einander spricht. „Frau Müller, kannst Du mal“ gehört zu den „No gos“.

Entschuldigung

Eine Entschuldigung ist immer dann fällig, wenn Sie jemanden gestört, belästigt oder in Verlegenheit gebracht haben. Gelegenheiten für eine Entschuldigung gibt es viele: Sie kommen fünf Minuten verspätet zum Meeting. Sie rempeln in der Kantine versehentlich den Kollegen an oder Sie treten irgendwo im Gedränge jemandem auf den Fuß ... Wichtig ist, dass Ihre Entschuldigung ernst gemeint ist. Verzichten Sie auf Floskeln und Übertreibungen. „Ich bin absolut untröstlich“ klingt nicht besonders ehrlich und kann unter Umständen sogar ironisch wirken. Ein Einfaches: „Entschuldigen Sie bitte“ oder „Entschuldigung“ – vielleicht noch von einem Lächeln begleitet – reicht völlig aus.

Einstand

Früher war der Einstand ein Muss, heute ist er nicht mehr überall üblich. Der ideale Zeitpunkt für das kleine gesellige Beisammensein mit den neuen Kollegen ist das Ende der Probezeit. Am Besten richten Sie sich nach den Gepflogenheiten im Team, bevor Sie entscheiden, ob Sie lieber zu Champagner und Häppchen oder zu Kaffee und Kuchen einladen. Erkundigen Sie sich vorher besser auch nach der Tageszeit zu der normalerweise zu einem „Umtrunk“ eingeladen wird. Achtung, nicht in jedem Unternehmen wird Alkohol toleriert; auch hier lieber nachfragen, was üblich ist.

(Marlies Smits)


 


 

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