Weitere Artikel
Contentvermarktung

Geld verdienen statt jammern

Der Arbeitskreis Content des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco) zeigt Lösungen zur erfolgreichen Vermarktung von Inhalten im Internet.

Mehr als 150 europäische Verleger fordern in der so genannten „Hamburger Erklärung“ von Suchmaschinenbetreibern eine faire Umsatzbeteiligung – und offenbaren damit ihre Not, die eigenen Inhalte im Internet erfolgreich zu vermarkten. Doch es gibt genügend Beispiele, wie mit Kreativität und guten Konzepten auch im Netz mit Inhalten Geld verdient werden kann. Einige davon stellt der Arbeitskreis Content des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. in seiner nächsten Sitzung am 25.November vor.

Die Verleger, die im Juni dieses Jahres die Hamburger Erklärung unterzeichnet haben, fordern, „die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern besser zu schützen“. Konkret geht es darum, dass „Vertreter von Suchmaschinen und anderen Aggregatoren“ die Produzenten von Inhalten an den erwirtschafteten Umsätzen beteiligen. Die Forderung offenbart eines deutlich: Die Printbranche hat sich noch nicht auf das Vertriebssystem Internet eingestellt, verdient dort bisher nur „Lousy Pennies“ und versucht, die Verantwortung für diese Situation auf erfolgreiche Netzunternehmen abzuwälzen.

„Die Frage, ob Suchmaschinenbetreiber stärker von Inhalteproduzenten profitieren oder umgekehrt, ist unter Fachleuten längst geklärt“, sagt Marc C. Schmidt, Leiter des Arbeitskreises Content. „Nach der Musik- und Filmbranche wird es auch in den Verlagshäusern Zeit aufzuwachen, sich den Tatsachen zu stellen und nicht die Schuld bei anderen zu suchen.“ eco-Geschäftsführer Harald A. Summa mahnt: „Statt sich auf die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen zu fixieren, ist jetzt Kreativität in Form von neuen Geschäftsmodellen gefragt.“

Dass Kreativität und Initiative sich im wörtlichen Sinne auszahlen, will der Arbeitskreis auf seiner nächsten Sitzung am 25.11. in Köln zeigen: Unter dem Motto „Handeln statt Jammern“ stellen Dr. Tanja zu Waldeck (NetMoms) und Andreas Constantin Meyer (fotocommunity) als Gründer und Geschäftsführer ihre positiven Beispiele für erfolgreiche Contentvermarktung vor. Zudem skizziert die bekannte Medienjournalistin Ulrike Langer die wirtschaftlichen Chancen des digitalen Medienwandels und blickt über den heutigen Tellerrand von museumsreifen Medienunternehmern.

(Redaktion)


 


 

Contentvermarktung
Verband der deutschen Internetwirtschaft
eco
Medienunternehmen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Contentvermarktung" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: