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Deutscher Materialeffizienz-Preis

Rekordbeteiligung bei Deutschem Materialeffizienz-Preis 2009

Der diesjährige Wettbewerb „Deutscher Materialeffizienz-Preis“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) verzeichnet mit 51 Unternehmen und erstmals auch Forschungseinrichtungen eine Rekordbeteiligung.

„Immer mehr Unternehmen erkennen die enormen Einsparpotenziale beim Material, ihre Innovationsstrategien zur Kostensenkung sind oft wirklich verblüffend“, sagt der Leiter der Deutschen Materialeffizienzagentur, Mario Schneider. Die meisten Bewerbungen kommen aus NRW, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

NRW-Firmen schnitten bei den bislang fünf Wettbewerben besonders erfolgreich ab: Sie holten die Hälfte aller vergebenen Preise. Unternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg waren in den vergangenen Jahren mehrfach erfolgreich. 2006 war mit der Teltower Dr. Mirtsch GmbH auch ein Unternehmen aus Brandenburg unter den Preisträgern.

Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preise für vier Unternehmen und eine Forschungseinrichtung werden am 1. Dezember in Berlin auf der BMWi-Konferenz „Mit Effizienz gewinnen. Erfolgreich Material und Energie sparen“ überreicht. Zugleich geben dort Unternehmerinnen und Unternehmer Erfolgstipps zum Material- und Energiesparen aus ihrer betrieblichen Praxis. Den Teilnehmern wird individuelle Beratung zum Impulsprogramm Materialeffizienz und anderen Förderinstrumenten des Ministeriums geboten. Online-Anmeldung für Interessenten: www.demea.de/konferenz

Seit Sommer 2009 können auch größere Unternehmen mit maximal 1.000 Mitarbeitern eine Förderung beantragen. Sie erfolgt über Kostenzuschüsse für externe Beratung von bis zu 67 Prozent. Die speziell qualifizierten Berater zeigen den Unternehmen, wo und wie sie ganz konkret den Materialeinsatz reduzieren können. Allein in diesem Jahr hat der demea-Beraterpool in über 100 Firmen solche Potenzialanalysen vorgenommen. Der Effekt: durchschnittlich können die Unternehmen ihre Kosten um jährlich 220.000 Euro reduzieren. Das entspricht etwa 2,5 Prozent ihres Gesamtumsatzes.

(Redaktion)


 


 

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