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Deutscher Radiopreis 2013

WDR stellt vier Finalisten

Der Westdeutsche Rundfunk mit Sitz in Köln ist in insgesamt vier Kategorien im Finale des Deutschen Radiopreises. Nominiert sind die Sendungen das 1LIVE-Schulduell, zwei Sendungen von WDR 5 und der Kinderradiokanal KiRaKa mit seiner deutsch-türkischen Kindersendung "Kelebek.“

Der Deutsche Radiopreis wird am kommenden Donnerstag in insgesamt zehn Kategorien verliehen. 121 Sender haben ihre besten Produktionen und Protagonisten ins Rennen und beteiligten sich mit insgesamt 354 Einreichungen. Die Gala wird moderiert von Barbara Schöneberger. WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz: "Die Konkurrenz ist groß: Für den Deutschen Radiopreis haben sich zahlreiche Radiosender mit etlichen Produkten beworben. Wir können deshalb sehr stolz sein, dass es der WDR als einziger Sender mit vier Nominierungen in die engere Auswahl geschafft hat.“

Jugendsendungen weit vorne

Das 1LIVE Schulduell ist ein alljährlich im Frühjahr stattfindender Wettbewerb für alle weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die Schüler qualifizieren sich, aber den gewinnen muss ihr Lehrer - in einem Quiz, das sich um die Themen der Schüler dreht. In diesem Jahr setzte sich das Gymnasium Heißen in Mülheim an der Ruhr gegen rund 500 Mitstreiter durch und am 8. Mai trat Rapper Cro vor 1.200 Schülern auf. Die Zielgruppe der jungen Hörer spricht die nominierte deutsch-türkische Kindersendung "Kelebek" ist in der Kategorie "Beste Innovation" nominiert. Kelebek ist Türkisch und bedeutet Schmetterling. Das einstündige bunte Magazin ist jeden Mittwoch im neuen Kinderradiokanal KiRaKa zu hören. Kelebek beleuchtet die multikulturelle Welt, in der Kinder in NRW leben. Spielend überwindet der "Schmetterling" Sprachgrenzen und hinterfragt mit Witz und Charme Vorurteile und Klischees rund um türkische und muslimische Traditionen.

WDR 5 gleich zwei Finalisten am Start

Das WDR 5-Feature "Eine ganz besondere Art der Liebesgestaltung: Swinger Clubs" hat es unter die ersten Drei in der Kategorie "Beste Reportage" geschafft. Die Autorin Carolin Courts hat mit viel Fingerspitzengefühl ein authentisches Bild der Swinger-Clubszene in Deutschland gezeichnet. Ohne es allzu anzüglich werden zu lassen, lässt die Autorin die "Swinger" auch selbst zu Wort kommen, wahrt aber jederzeit beobachtende Distanz. Der zweite WDR 5-Finalist ist das Interview von Jürgen Wiebecke mit dem BILD-Chefredakteur Kai Diekmann im Mai 2012. In dem 55-minütigen Gespräch ging es um das große Thema Verantwortung. Wiebicke verzichtete auf wohlfeiles BILD-Bashing und führte ein ernsthaftes, kritisches Gespräch. Ein gelungenes, nachdenkliches Gespräch über Verantwortung im Journalismus.

(Redaktion)


 


 

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