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Digitale Transformation

Handbuch Digitalisierung: Logistik 4.0 und noch viel mehr

Das erstmalige Open-Content-Werk Handbuch Digitalisierung bietet einen umfassenden Überblick zu allen Aspekten der Digitalisierung.

Kurz vor Jahresende kam es frisch aus der Druckerei: Das „Handbuch Digitalisierung“ beschreibt als erstes gemeinfreies Open-Content-Werk auf über 260 Seiten in Form von Gastbeiträgen, Interviews und Fallbeispielen die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Unternehmen und Wirtschaft. Zielgruppe sind vor allem mittelständische Unternehmen, die sich bereits auf den Weg der digitalen Transformation gemacht haben oder intensiv darüber nachdenken.

Paradigmenwechsel in der Logistik durch Industrie 4.0

In den Unterkapiteln des Buches findet ein „virtueller Rundgang“ durch die wichtigsten Unternehmensabteilungen statt – vom Einkauf und das Personalwesen über Produktion und IT bis hin zur Chefetage. Darüber hinaus setzt sich ein weiterer Teil des Handbuchs mit übergeordneten Fragestellungen der digitalen Transformation auseinander. Fachbeiträge namhafter Autoren werden dabei durch Best-Practice-Beispiele von Unternehmen mit Vorreiterstellung ergänzt.

Im Bereich „Logistik“ ist auch das Dortmunder Start-up catkin mit einem Beitrag und drei Fallbeispielen vertreten. Eingeleitet wird dieses Kapitel mit einem Überblick zu „Logistik 4.0: Trends“, einem „Expertenpanel“ und einem Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung zur Bundesvereinigung Logistik (BVL). Der beschreibt den anstehenden Paradigmenwechsel in der Logistikbranche durch Industrie 4.0 – insbesondere im Supply-Chain-Management.

Dabei verschweigt er nicht die aktuellen Hemmnisse auf diesem Weg: „In den Unternehmen werden zum Teil sehr individuell und evolutionär entwickelte IT-Strukturen beim Übergang zu neuen Prozessen zur Herausforderung. Zunächst gilt es, Altlasten und Schnittstellenprobleme zu beheben und eine durchgängige Datenhaltung durchzusetzen.“ Doch habe man das erreicht, entstehe durch die notwendigen strategischen Investitionen langfristig einen Wettbewerbsvorteil.

Allerdings seien dann weitere Aufgaben anzupacken: „Ist die Datenbasis geschaffen, kommt dem Datenaustausch eine zentrale Rolle zu. Transportdaten, Bedarfsprognosen, Daten über Materialflussstörungen und Kostenstrukturdaten sind gute Beispiele. In vielen Fällen müssen sie zunächst standardisiert werden, um mit mehreren Akteuren entlang von Wertschöpfungsketten geteilt werden zu können“, so der Logistik-Experte.

Verbindung von Internet of Things und Supply Chain Visibility

Das Besondere an diesem Handbuch: Wichtige und aktuelle „Querschnittsthemen“ von Big Data bis Cloud-Computing werden mit Querverweisen miteinander ins Verhältnis gesetzt. Etwa, wenn es um das Internet of Things (IoT) und Supply Chain Visibility geht. Dazu heißt es in dem Buch beispielsweise: „Autonome Lieferketten – vernetzt im IoT – sind dann erreicht, wenn sich das Paket selbst liefern wird. Informationsquellen im Internet, wie Verkehrsinformationen, Track-and-Trace-Informationen, Wetterinformationen oder Bestandsdaten der Lieferanten, können dann in Realtime bedarfsorientiert abgefragt werden“.

Um diese Datenmengen für operative Entscheidungen nutzen zu können, müssten diese nahezu in Echtzeit und bedarfsgerecht aggregiert werden. „IoT bedeutet jedoch nicht, nur Daten auszulesen, sondern auch die autonome Kommunikation zwischen Geräten. Aufgrund immer aktueller Kontextinformationen kann ein Steuergerät dann z.B. eigenständig Entscheidungen treffen“, wird ein weiterer Aspekt angesprochen.


 

 

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