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Interview

Dr. Benjamin Monheim im Interview über Legal Partnerschaften in der Online-Branche

Das Projekt „Clusterhaus“ schlägt aktuell hohe Wellen in der Onlinewirtschaft. Im Kölner Klapperhof entsteht zurzeit auf 6.000 m² ein „TechHub“, das jungen Internet-Unternehmen günstige Büroflächen zur Verfügung stellt. Dabei wird das Projekt von der Anwaltkanzlei Osborne Clarke als Legal Partner unterstützt. Wir sprachen mit Dr. Benjamin Monheim über die Ambitionen der Kanzlei und über den Online-Stammtisch Deutschland, der ebenfalls als Legal Partner begleitet wird.

business-on.de: Herr Dr. Monheim, Sie sind mit der Kanzlei Osborne Clarke bereits seit der Gründung als Legal Partner ein Förderer des Online-Stammtisch Deutschland. Was hat Sie 2009 zu diesem Schritt bewogen?

Dr. Benjamin Monheim: Osborne Clarke fokussiert sich als internationale Wirtschaftskanzlei unter anderem auf die Beratung von Unternehmen aus dem Bereich des Digital Business. Da ergab eine Partnerschaft mit dem NETwork-Events des Online-Stammtisches für uns großen Sinn.

business-on.de: Wie nutzt Osborne Clarke NETwork-Events und Branchentreffs?

Dr. Benjamin Monheim: Wir nutzen einfach die Vorteile: innerhalb kürzester Zeit branchenaffine Personen kennen lernen und – im Optimalfall – Synergien entwickeln.

business-on.de: Was bietet der OS im Verhältnis zu anderen Branchentreffs, was macht ihn so einzigartig?

Dr. Benjamin Monheim: OS ist regional bezogen und zugleich bundesweit ausgedehnt. Daneben ist der Online-Stammtisch – trotz des angestaubten Namens des „Stammtisches" – innovativ und jung.

business-on.de: Hatten Sie und Ihre Partner sich mit einer Förderung bestimmte Ziele bzw. einen gezielten Nutzen für die Kanzlei erhofft? Konnten diese erfüllt werden?

Dr. Benjamin Monheim: Ja, wir wollten als Rechtsanwaltskanzlei mit einem Branchenschwerpunkt auf die digitale Wirtschaft noch tiefer in diesen Sektor eintauchen. Dies ist uns gelungen.

business-on.de: Welche Erfahrungen konnten Sie persönlich sammeln, welche Eindrücke konnten Sie mitnehmen?

Dr. Benjamin Monheim: Es ist komplett unverkrampft möglich, wichtige und sehr nette Kontakte zu knüpfen.

business-on.de: Wie sehen Sie die Entwicklung des OS – von der XING-Gruppe 2008 bis zur „NETwork+Party OSK 14.0“?

Dr. Benjamin Monheim: Das unter dem Dach des Online-Stammtisches versammelte Netzwerk hat sich gigantisch vervielfacht. Außerdem sind die Grenzen der Stadt Köln – der Online-Stammtisch war meines Wissens zunächst als reine auf Köln bezogene Veranstaltung an den Start gegangen – bei weitem überschritten: der Online-Stammtisch ist längst eine deutschlandweit wahrgenommene und angebotene Veranstaltung.

business-on.de: Bisher hat der OS sich ja mit seiner Ausrichtung an Fach- und Führungskräfte orientiert. Was halten Sie von der Startup-Corner, bei der Jungunternehmern aus der Online-Branche eine Plattform geboten wird?

Dr. Benjamin Monheim: Diesen Ansatz finde ich hervorragend und konsequent. Es ist auch unsere ganz eigene Erfahrung aus der Beratungspraxis, dass gerade in der digitalen Branche laufend neue und junge Unternehmen entstehen. Das Onlinegeschäft als innovative Sprungfeder produziert permanent neue Start-ups.

business-on.de: Glauben sie, das Konzept „NETwork+Party“ ist der richtige Kurs für den OS?

Dr. Benjamin Monheim: Absolut! Aufgrund der Altersstruktur der Teilnehmer und des unverkrampften Umgangs miteinander sehe ich in diesem Konzept eine logische Konsequenz. Neben den NETwork-Partys sind es nach meiner Erfahrungen aber gerade auch die Inner Circle Events vom Online-Stammtisch, bei denen sich besonders gut und besonders gute Kontakte knüpfen lassen. Gelegentlich stellt man fest, dass sich auf Veranstaltungen mit überschaubarem Teilnehmerkreis noch besser Kontakte aufbauen lassen.

business-on.de: Sie werden auch das neue TechHub-Projekt „Clusterhaus“ unterstützen. Wie beurteilen Sie das neue Projekt Clusterhaus?

Dr. Benjamin Monheim: Die Idee ist sehr gut; Zeit und Ort sind reif für eine solche Einrichtung! Auch wir als Kanzlei mit einem Fokus – unter anderem – auf der digitalen Branche spüren massiv den Hype um Berlin. Mittlerweile kommen unsere nationalen Mandanten dieser Branche überwiegend aus der Hauptstadt. Als Kanzlei mit unserem größten (nationalen) Standort in Köln freuen wir uns aber, dass nun in der Domstadt ein Gegengewicht gesetzt wird. Die Voraussetzungen sind günstig bis optimal; die Medienstadt Köln hat eigentlich alles zu bieten, um das Clusterhaus zu einem Erfolg werden zu lassen.

business-on.de: Ähnliche Projekte sind auch in den „Start-up-Hauptstätten“ Berlin und Hamburg in Bewegung. Ist ein Start-up-Hub für Köln nützlich?

Dr. Benjamin Monheim: Auf jeden Fall! In Köln ist schon zu lange der Konkurrenz hinterher geschaut worden. Jetzt gilt es Tempo aufzunehmen und aufzuholen!

(Redaktion)


 


 

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