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Ein Viertel am Gesamtwerbemarkt

Online-Werbung auf dem Vormarsch

Die Bruttowerbeinvestitionen in Online-Werbung sind im ersten Halbjahr 2013 wieder angestiegen. Damit liegt die Online-Werbung bereits bei rund einem Viertel der Gesamtwerbeausgaben.

Der Anteil der Online-Werbung macht heute mit 23,5 Prozent bereits knapp ein Viertel des Brutto- werbekuchens aus. Besonders stark gewachsen ist der Anteil der Mobile-Werbung, die im ersten Halbjahr 2013 einen Zuwachs von 76 Prozent verzeichnen konnte. Das geht aus dem aktuellen OVK Online-Report 2013/02 des Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. „Die wachsende Relevanz von digitaler Werbung hält auch 2013 unverändert an“, erklärt Paul Mudter vom BVDW. „Das zeigt klar, dass sich die werbungtreibende Industrie der zunehmend digitalen Mediennutzung der Konsumenten anpasst.“ Insgesamt geht der OVK von einem Bruttowerbevolumen aller Online-Werbesparten von 7,23 Milliarden Euro für das Jahr 2013 aus, was einem Wachstum von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 4,23 Milliarden Euro des Gesamtvolumens entfallen dabei auf den Bereich der klassischen Online-Werbung, 2,56 Milliarden Euro auf die Suchwortvermarktung und 440 Millionen Euro auf Affiliate-Netzwerke. Der Internet-Anteil am Bruttowerbevolumen stieg von 21,8 Prozent im Jahr 2012 auf 23,5 Prozent in diesem Jahr.

Ausgabebereitschaft steigt im 2. Halbjahr

Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten bereits 1,81 Milliarden Euro in klassische Online-Werbung investiert. Das entspricht rund 43 Prozent der für dieses Jahr prognostizierten Werbeinvestitionen in Höhe von 4,23 Milliarden in diesem Segment. Mit der meist im zweiten Halbjahr noch anziehenden Ausgabebereitschaft und dem impulsgebenden Weihnachtsgeschäft ist von einer Fortsetzung dieser positiven Entwicklung und einer Erreichung der angenommenen Gesamtinvestitionen auszugehen. Laut des OVK Online-Reports liegt der TV-Anteil im Werbemarkt mit 38,8 Prozent weiterhin auf Platz eins, dennoch konnte sich das Internet mit einem Anteil von 23,5 Prozent am Bruttowerbevolumen auf Platz zwei behaupten. Gefolgt von Zeitungen und Publikumszeitschriften mit 14,7 bzw. 11,5 Prozent. Die Anteile der restlichen Gattungen Fachzeitschriften (1,3 Prozent), Radio (5,5 Prozent) und Out-of-Home (4,7 Prozent) bewegen sich in der Prognose alle im einstelligen Prozentbereich.

Evaluation gewinnt an Bedeutung

Der Nachweis der Werbewirkung spielt eine zunehmend wichtige Rolle für die werbetreibenden Marktpartner. Paul Mudter: „Die Unit Marktforschung des OVK hat sich im Rahmen einer vermarkterübergreifenden Wirkungsanalyse von 193 Online-Kampagnen aus der OVK Branding Effects Database eingehend mit diesem Thema befasst. Die Untersuchung zeigt für die gesamte Vermarkterlandschaft, dass Online-Werbung wirkt und die relevanten Werbewirkungsparameter Brand Awareness, Recall und Recognition sichtbar gesteigert werden können.“

Der vollständige OVK Online-Report 2013/02 enthält alle Zahlen zum Online-Werbemarkt im ersten Halbjahr 2013 sowie für das Gesamtjahr und ist steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

(openPR)


 


 

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