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Energie-Netzwerken

Effizienter durch Zusammenarbeit

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, die Unternehmensverbände der Region sowie die Firma Arcanum Energy starten das Energieeffizienz-Netzwerk „gr-EEN Westfalen-Ruhr“.

Um Energie und damit Kosten zu sparen, steht den Unternehmen aus der Region des Westfälischen Ruhrgebiets ab sofort ein neues Angebot zur Verfügung: Das Energieeffizienz-Netzwerk „gr-EEN Westfalen-Ruhr“. Die Netzwerkträger haben das Format am 20. April im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der IHK vorgestellt.

Die Idee hinter dem Netzwerk bringt Fabian Lauer, Referent für Energie und Klimaschutz der IHK, auf eine einfache Formel: „Ziel ist es, gemeinsam effizienter zu werden. Wenn sich mehrere Unternehmen gemeinsam auf den Weg machen, sparen sie nicht nur Kosten, sondern profitieren zusätzlich gegenseitig von ihren Erfahrungen.“

Wie funktioniert das Netzwerk?

Die Netzwerkarbeit ist auf einen systematischen und Erfahrungs- und Ideenaustausch von in der Regel 8 bis 15 Unternehmen ausgerichtet. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren soll der Austausch für mehr Energieeffizienz sorgen. Die Unternehmen sollen dafür zunächst eine Bestandsaufnahme über ihr jeweiliges Einsparpotenzial durchführen und sich auf dessen Grundlage ein unverbindliches Einsparziel setzen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Programms sind die regelmäßigen Netzwerktreffen, die von einem Moderator gestaltet sowie von einem energietechnischen Berater unterstützt werden. Der Austausch der Expertenrunde kann und soll mit gegenseitigen Betriebsbesichtigungen verbunden werden. Zusätzlich unterstützt werden die Unternehmen durch die Verwendung der gr-EEN-Plattform, die helfen soll, den Austausch von Informationen und Erfahrungen zu optimieren.

Netzwerkarbeit zahlt sich aus

Die Erfahrungen zeigen, dass die Netzwerkarbeit Früchte trägt. Betriebe, die ein organisiertes Netzwerk nutzen, erzielen zwei- bis dreimal höhere Effizienzsteigerungen und Einsparungen als Unternehmen, die sich nicht austauschen und daher nicht voneinander lernen können. Die anfänglich gesetzten Netzwerkziele werden über die Gesamtlaufzeit häufig sogar übertroffen, so dass spürbare Energiekostensenkungen die Folge sind.

(Conrad Rading)


 


 

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IHK zu Dortmund
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gr-EEN Westfalen-Ruhr

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