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RUHR.2010

Erfolgreicher Test für Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40

Auf einem Parkplatz an der A 52 haben die Logistiker von DB Schenker am Samstag geübt, wie schnell sich hunderte von Biertischen und -bänken aufstellen lassen. Generalprobe für das "Still-Leben Ruhrschnellweg" am 18. Juli 2010.

In Rekordzeit mussten die Transportprofis 400 Tische mit dazugehörigen Bänken aufbauen., die auf dem Parkplatz ein riesiges, rund einen Kilometer langes U bildeten. In nur 1:21 Stunden war die Aufgabe dann geschafft. Fritz Pleitgen hatte 1:38 Stunden als Zeit für den Aufbau vorgegeben. "Eine unglaubliche logistische Operation. Aber bisher hat alles gut geklappt, wir sind für den 18. Juli bestens vorbereitet", freute sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH nach dem erfolgreichen Test. Da am großen Feiertag der Metropole Ruhr nur ein begrenztes Zeitfenster von 31 Stunden zur Verfügung steht, war dieser Probeaufbau notwendig, um unter Berücksichtigung der auch im Ernstfall auf der Autobahn A40/B1 geltenden Parameter, beispielsweise Kilometrierung und Einhaltung von Sicherheitsabständen, eine konkrete Planungsgrundlage für Auf- und Abbauzeiten zu erhalten.

"Am 18. Juli 2010 wird der Ruhrschnellweg zu einer einzigartigen 60 Kilometer langen Begegnungsstätte der Kulturen werden", erläuterte Michael Korn, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG und zuständig für Luft-/Seefracht sowie Messen/Spezialverkehre. Dann müssen binnen kürzester Frist 25.000 Biertischgarnituren für mehr als 1,5 Millionen Besucher mitten auf der Bundesautobahn A 40 aufgestellt werden.

"Wir analysieren zunächst ganz genau, wie sich diese nie dagewesene Aufgabe mit absoluter Sicherheit und einem Minimum an Lkw-Fahrten bewältigen lässt", sagte Korn. Denn DB Schenker ist als offizieller Logistikpartner von RUHR.2010 unter anderem in die Eröffnungsfeier am 9. Januar 2010 und das Großprojekt "Still-Leben Ruhrschnellweg" am 18. Juli 2010 eingebunden. Für den Testlauf am 26. September setzte die Bahn-Tochter einen 40 Tonnen schweren Sattelzug, einen Nahverkehrs-Lkw und Gabelstapler ein.

Rund 20 freiwillige Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) luden die 400 Biertischgarnituren von den im Schritttempo fahrenden Lkw ab, platzierten sie auf einer Gesamtlänge von 1.000 Metern zentimetergenau auf dem Parkplatz an der A 52 und luden sie anschliessend auch wieder auf.  "So können wir exakt hochrechnen, welches Equipment und wie viele Mitarbeiter wir im kommenden Jahr für dieses Mega-Event einsetzen müssen", berichtete Udo Beyer, Projektmanager RUHR.2010.

Nach der gelungenen Generalprobe versprach Michael Korn: "Als Logistikpartner der Region werden wir unsere Leistungsfähigkeit demonstrieren und die 60 Kilometer lange Tafel für die Menschen, Kulturen und Generationen in nur einer einzigen Nacht aufstellen. Nach Abschluss der Veranstaltung sollen die Bänke und Tische dann im Eiltempo wieder abgebaut werden. Denn die Schnellstraße durchs Ruhrgebiet muss dem Berufsverkehr sobald wie möglich wieder zur Verfügung stehen.

(Redaktion)


 

 

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