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Metropole Ruhr statt Ruhrpott

Der Essener Unternehmensverband kritisiert die erneut aufgekommene Diskussion um die Benennung des Ruhrgebiets und sieht die Arbeit der letzten Jahre gefährdet.

„Wir dürfen zwei Dinge nicht miteinander vermischen: Selbstverständlich ist es jedem Einzelnen selbst überlassen, wie er seine Heimat nennt. Aber um den Standort wirtschaftlich weiter nach vorne zu bringen, hat sich der Begriff Metropole Ruhr etabliert. Gerade über seine Grenzen hinaus“, ist sich Ulrich Kanders, Hauptgeschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes (EUV), sicher. Besuche man beispielsweise Messen wie die mipim in Cannes oder die Expo Real in München, so wisse jeder Besucher, was die Metropole Ruhr sei. Dass die Region von ihren Anwohnern liebevoll „Pott“ oder „Revier“ genannt werde, sei dennoch kein Widerspruch, so Kanders weiter.

Aus wirtschaftlicher Sicht habe sich die Metropole Ruhr jedoch zu einer echten Marke entwickelt. „Mit ˏPottromantik´ konnte noch kein Investor ins Ruhrgebiet gelockt werden. Die Metropole Ruhr steht für Standortqualität, eine hervorragende Infrastruktur und 5,2 Millionen Einwohner“, betont Kanders. Von daher sei Metropole Ruhr alles andere als ein Kunstbegriff. 

„Aus dem Kreise unsere Mitglieder, zu denen neben den Global Playern auch viele regionale Mittelständer zählen, ist mir eine solche Diskussion völlig unbekannt. Es ist gut so wie es ist. Wir sollten der ˏMetropole Ruhr´ ein bisschen Zeit geben, sich weiter zu etablieren“, so Kanders abschließend.

(Conrad Rading)


 


 

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