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ExtraSchicht 2013

50 Spielorte, 25 Städte, 450 Events

Das ganze Ruhrgebiet feiert: eine ganze „Nacht der Industriekultur“ lang. Rund 450 Veranstaltungen von über 1000 Künstlern verwandeln die Nacht vom 6. Juli in ein facettenreiches Kaleidoskop: ExtraSchicht in der Metropole Ruhr.

In dieser Nacht werden 190 Shuttlebusse rund 37.000 Buskilometer zurücklegen, um die Besucherströme zu ehemaligen Industrieanlagen und neuen Kreativstandorten zu transportieren. Streetart-Gruppen, Symphoniker und Improvisationstheater stehen auf dem Programm, Aquaphonie, Kopfhörer-Party, Feuershows und Klaviermarathon. Mit einem einzigen Ticket erleben die Kulturreisenden Christo, Künstler-Kollektive und regionale Kulturinstitutionen – bis zu den Abschluss-Feuerwerken über dem Landschaftspark Duisburg-Nord und dem LVR-Industriemuseum in Oberhausen: Das ist die ExtraSchicht!

„Die Vielseitigkeit der Region wird in dieser Nacht verdichtet und gebündelt, die ganze Region und viele Touristen aus dem In- und Ausland sind von 18 bis 2 Uhr morgens auf den Beinen, um sich begeistern zu lassen“, so Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, die das Projekt leitet.

Gemeinsam Richtung „Welterbe“

Ein so umfangreiches und spartenübergreifendes Projekt wie die ExtraSchicht verdankt sich vielfältigen regionalen Kooperationen. „Die ExtraSchicht ist beste Werbung für die gemeinsame regionale Bewerbung bei der UNESCO, neben Zollverein weitere ausgewählte Standorte der Route der Industriekultur mit dem Status ‚Welterbe‘ zu adeln. Denn neben den Besuchern gehören die Zechen, Stahlwerke und alten Industriehallen zu den Hauptdarstellern während der Nacht der Industriekultur. Dieses Alleinstellungsmerkmal kann die Metropole Ruhr selbstbewusst noch stärker nach außen tragen“, so Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverband Ruhr (RVR).

13 Jahre jung und ganz schön gewachsen

Die Nacht der Industriekultur verwandelt seit 13 Jahren ehemalige Zechen, Förderanlagen und Fabriken in Gesamtkunstwerke. Die Performances sind so vielseitig wie die Künstler selbst. Programmatischer Schwerpunkt ist dabei in diesem Jahr die „Junge Szene Ruhr“, die innovative Projekte vorstellt. Als jüngster neuer Spielort geht ganz im Westen der Metropole Ruhr das Bergwerk West in Kamp Lintfort ins Rennen: ein noch nahezu lebendiges Bergwerk. Mit der Gartenstadt Dinslaken-Lohberg im Westen ist diesmal wieder eine Zechensiedlung mit Straßenkunstprogramm Spielort. In Herne sind erstmals die Flottmann-Hallen Herne dabei. Außergewöhnlichster neuer Spielort der diesjährigen ExtraSchicht ist wohl der Abwasserkanal Emscher Schacht 52/53 in Gelsenkirchen, dessen 350 Meter langes Teilstück zur ExtraSchicht den Besuchern erstmals zugänglich gemacht wird: ein einmaliges Erlebnis auf der Abwasser-Autobahn der Zukunft. In Kamen feiert die Kläranlage Kamen-Körnebach ihre Spielortpremiere mit „ÜBER WASSER GEHEN“. Bergkamen reiht sich als „grüner“ Spielort mit der Ökologiestation des Kreises Unna in den Reigen ein. In Lünen geht die Alte Kaffeerösterei an den Start. Zur ExtraSchicht erwecken Tattookünstler, Yogalehrer, Literaten, die Cafébetreiber und alle ansässigen Kreativen das Objekt aus seinem Dornröschenschlaf.

Das ExtraSchicht-Ticket

Mit dem ExtraSchicht-Ticket haben Besucher Zugang zu allen 50 Spielorten in der Nacht der Industriekultur. Das Ticket gilt in sämtlichen ExtraSchicht-Shuttlelinien sowie im gesamten Nahverkehrsnetz des VRR (2. Klasse) am 6. Juli 2012 bis 7 Uhr des Folgetages. Tickets für die ExtraSchicht 2013 gibt es zum Preis von 15 Euro, ermäßigt 12 Euro (50 Euro für das 4er Ticket) beim Service-Center der Ruhr Tourismus GmbH unter 01805.181650 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,42€/Min. aus dem Mobilfunk), im Internet unter www.extraschicht.de sowie an allen Spielorten der ExtraSchicht 2013, allen DB-Fahrkartenautomaten und DB-Reisezentren im VRR. An der Abendkasse ist ausschließlich das Einzelticket zum Preis von 18 Euro erhältlich. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei!

(Ruhr Tourismus GmbH)


 


 

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