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NRW-Statistik

Steigende Zahl von Insolvenzverfahren

Im dritten Quartal 2010 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 10 306 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 7,3 Prozent mehr als im dritten Vierteljahr 2009 (9.601 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich zwischen Juli und September 2010 nach vorläufigen Ergebnissen auf 4,1 Milliarden Euro.

28,9 Prozent (2.982) der Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 5,4 Prozent mehr als im dritten Quartal 2009 (damals: 2.828 Fälle). In mehr als zwei Drittel der Fälle (6 929) handelte es sich um Verbraucherinsolvenzen; das waren 11,4 Prozent mehr als im dritten Vierteljahr 2009 (damals: 6.220 Fälle). Die übrigen 395 Fälle betrafen z. B. ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.

Für die ersten neun Monate des Jahres 2010 ermittelten die Statistiker mit 30.365 eine um 9,1 Prozent höhere Gesamtzahl der Insolvenzen als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2009. Dabei war die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche mit 8.871 um 10,3 Prozent, jene der Verbraucherinsolvenzen mit 20.097 um 11,1 Prozent höher als von Januar bis September 2009.

(Redaktion)


 


 

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