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Family Offices

Familienvermögen: Die schützenswerte Spezies der Geldwelt

Über den großen Teich kam sie in den 80er Jahren nach Deutschland: Die Idee, die einzelnen Vermögen von Familienmitgliedern gebündelt zu verwalten. Sie ist der Grundstein für die Family Offices, die in unserer Zeit immer stärker von sehr reichen Familien gegründet und geführt werden.

Diese Entwicklung auf dem Finanzmarkt ist vermeintlich auf das angeknackste Vertrauen gegenüber Banken zurückzuführen. Familien mit sehr großen Vermögen legen gesteigerten Wert auf den Erhalt ihres Vermögens und darüber hinaus auf dessen Rendite. Bis dies von Erfolg gekrönt ist bedarf es sehr viel Arbeit und man braucht Spezialwissen und Infrastruktur. Die Kernaufgabe eines Family Office ist die Gestaltung und Optimierung des Familienvermögens. Solche Vermögen sind wie Kreuzfahrtschiffe, deren Motoren ständig auf optimaler Drehzahl zu halten sind, damit sie ökonomisch laufen. Sie brauchen Momentum und den richtigen Mann im Maschinenraum, der sie hegt und pflegt, damit sie in einem Topzustand sind. Und auch damit ist längst nicht alles getan. Um im Bild des Kreuzfahrtschiffes zu bleiben; es bedarf einer gut geschulten und spezialisierten Crew, um den Ozeanriesen zu steuern. So ist es auch mit der Steuerung sehr großer Vermögen.

Deshalb engagieren Family Offices immer öfter externe Spezialisten für einzelne Anlageklassen, die für sie am Markt aktiv sind; sogenannte Asset-Management-Consultants. Einer dieser gefragten und bankenunabhängigen Spezialisten, Tassu M. Degen, mit Firmensitz in Köln, betreut seit Jahren mit seinem Unternehmen DERECO etliche Family Offices mit einem individuellen Full-Service rund um die Immobilienaktivitäten vermögender Kunden. Die Vermögen von Family Offices bewegen sich in einem hohen zwei- bis dreistelligen Millionenbereich und stammen in der Regel aus Firmenverkäufen oder Erbschaften. Wirtschaftsprofessor und Vermögensforscher Peter Schaubach von der European Business School in Oestrich-Winkel schätzt, dass es hierzulande rund 400 Single Familie Offices gibt, die nur eine Familie bedienen und 50 Multi Family Offices, die mehrere Familienvermögen betreuen. Die Zahl steigt. Ungefähr 6.000 Familien in Deutschland, von denen jede Familie über mehr als 30 Millionen Euro Vermögen verfügt, nehmen die Dienste von Family Offices in Anspruch. Zu unterscheiden sind private Investoren, die mit ihrem Privatvermögen in überwiegend eigengenutzte Immobilien oder meist regionale Anlageimmobilien investieren, von Single Family Offices, die mit einem hohen zwei- bis dreistelligen Vermögen in Form von Direktinvestitionen den Aufbau eines langfristigen und überregionalen Immobilieninvestmentbestands präferieren.

„Historisch günstige Zinsen für die Traumimmobilie nutzen“

Interhyp ist Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen. Olaf Weithe, Leiter der Niederlassung Köln, gibt wichtige Tipps für die Finanzierung der eigenen vier Wände.

Herr Weithe, ist aktuell ein guter Zeitpunkt für einen Immobilienkauf?

Auf jeden Fall! Im historischen Vergleich sind die finanziellen Rahmenbedingungen hervorragend. Angesichts der aktuellen Niedrigzinsen lohnt es sich, die Rechnung Kaufen statt Mieten neu aufzumachen.

Interhyp ist der größte Anbieter von privaten Baufinanzierungen in Deutschland. Was macht Ihre Dienstleistung so erfolgreich?

Anders als die klassische Bank mit ihrem hauseigenen Kredit, haben wir Zugriff auf die Angebote von rund 400 Darlehensgebern. Unsere Berater sind auf die Baufinanzierung spezialisiert und entwickeln gemeinsam mit ihren Kunden die am besten passende Finanzierungsstruktur.

Was sollten Immobilienkäufer jetzt beachten?

Entscheidend ist und bleibt, das niedrige Zinsniveau für eine entsprechend hohe Tilgungsleistung zu nutzen. Wir raten zu Anfangstilgungen von mindestens zwei, besser drei Prozent. Denn nur so kann der Immobilienkäufer die Laufzeit des Kredits reduzieren und in einem überschaubaren Zeitraum schuldenfrei werden.

Wie und wo findet man Interhyp in Köln?

Mein Team und ich stehen gerne für ein persönliches Gespräch Im Mediapark 8a zur Verfügung.

Am besten vorab einen Beratungstermin über www.interhyp.de/köln oder unter 0221 29208 100 vereinbaren.

NCC sorgt für bezahlbares Wohnen in Deutschland

1964 als Industriebau Fürstenwalde gegründet, ist NCC inzwischen seit mehr als 50 Jahren im Immobilienmarkt aktiv. Als Tochter des skandinavischen Bau- und Immobilienkonzerns NCC AB verbindet NCC in Deutschland heute die Kompetenz vor Ort mit der wirtschaftlichen Stärke eines großen Konzerns. Das Kerngeschäft des Unternehmens liegt im Haus- und Wohnungsbau. Von der Ostseeküste bis in den Südwesten Deutschlands treibt NCC als Bauträger, Projektentwickler und Generalunternehmer jährlich bis zu 200 Wohnbauprojekte voran. NCC ist nach einer aktuellen Studie auch 2014 Deutschlands größter Projektentwickler im Wohnungsbau. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen in Deutschland 1.407 Häuser, Wohnungen und Ferienimmobilien an Eigennutzer sowie Investoren. Damit erzielten die über 700 Mitarbeiter mit Hauptsitz in Fürstenwalde bei Berlin und in den sieben regionalen Büros einen Umsatz von fast 350 Mio. Euro.

Auch in der Region Köln/Bonn zählt NCC zu den aktivsten Wohnprojektentwicklern. Im Angebotsportfolio befinden sich Eigenheime und Eigentumswohnungen vom grünen Stadtrand bis mitten im Stadtzentrum. Hier werden in diesem Jahr neue Wohnprojekte in Köln-Weidenpesch, Köln-Niehl, Leverkusen-Steinbüchel, Niederkassel-Rheidt, Bad Honnef-Rhöndorf, sowie in Aachen-Vaalserquartier realisiert.

Das von NCC umgesetzte Prinzip „Alles aus einer Hand“ ist ein wichtiger Grund für den Erfolg des Unternehmens. Von der Vermessung des Grundstücks über die Architektenleistung, die Behördengänge, die Erdarbeiten, den Bau des Hauses, die Malerarbeiten bis hin zu den Außenanlagen – NCC vereint sämtliche Leistungen unter einem Dach – für den Kunden heißt das: ein kompetenter Ansprechpartner für alles. www.ncc.de

GREIF & CONTZEN: Experten für den Kölner Büromarkt

Rund 80 Immobilien-Spezialisten beraten, bewerten, vermitteln und verwalten bei Greif & Contzen über die gesamten Wertschöpfungsketten der unterschiedlichen Immobilienarten. Außerdem unterhält das Unternehmen einen eigenen Research-Bereich, auf dessen fundierten Analysen die Leistungen für Immobilienanliegen aufbauen.

In ihrem jüngsten Bericht gehen die Analysten auf die Entwicklung des Kölner Büromarktes ein, dessen Umsatz 2014 bei rund 260.000 m² – und damit um 7 % unter dem Vorjahreswert – lag. Sie machen deutlich, dass derzeit nicht die fehlende Nachfrage, sondern das fehlende Angebot den Kölner Immobilienmarkt bremsen könnte. Neubauten werden häufig zur Eigennutzung gebaut, weniger als die Hälfte landet als Miet- oder Kaufangebot auf dem Immobilienmarkt. Dieser Engpass betrifft vor allem moderne Büroflächen in guten Lagen. Die derzeit projektierten Bauten werden diesen Mangel bis ins nächste Jahr hinein nicht kompensieren können. Der Kölner Büromarkt ist ein geeignetes Investitionsumfeld für Bestandshalter und Projektentwickler. Um Investitionen anzustoßen und Bautätigkeit in Gang zu setzen, ist jedoch auch der berühmte Blick über den Tellerrand nötig. Für Greif & Contzen heißt das, den Kölner Immobilienmarkt international bekannt zu machen. Daher wird das Unternehmen auf der Mipim in Cannes, der weltgrößten Messe für Gewerbeimmobilien und Industrieansiedlung, Besuchern aus aller Welt den Kölner Immobilienmarkt präsentieren. www.greif-contzen.de

Investmentmarkt mit starker Performance, Büromarkt schwächelt

BNP Paribas Real Estate, eine Tochtergesellschaft der BNP Paribas Gruppe, ist ein führender deutscher und internationaler Immobiliendienstleister, der in 38 Ländern präsent ist. In Deutschland sind 675 Mitarbeiter an 12 Standorten in den Geschäftsbereichen Transaction, Consulting, Valuation, Property Management und Investment Management beschäftigt. Das über 35-köpfige Kölner Team kümmert sich seit über 50 Jahren um seine Kunden und ist professioneller Geschäftspartner für gewerbliche Immobilien in der Region.

2014 war der Gewerbeimmobilienmarkt zweigeteilt: Während Investments ein hervorragendes Ergebnis erzielten, fiel die Vermietung etwas schwächer aus. Mit 1,34 Mrd. Euro knackte der Investmentmarkt erneut die Milliarden-Euro- Schwelle. Damit wurde deutlich mehr Umsatz gemacht als 2013. Bemerkenswert ist der Jahresendspurt, in dem das Doppelte des bis dahin erzielten Umsatzes registriert wurde. Außerdem wurden gegenüber 2013 mehr kleine und mittlere Deals verzeichnet. Dies spricht dafür, dass das Transaktionsvolumen nicht nur von großvolumigen Abschlüssen getrieben wurde, sondern das Marktgeschehen insgesamt lebhaft war. Auf dem Büromarkt wurden 241.000 m² umgesetzt – knapp 13 % weniger als 2013. Die City ist am beliebtesten: Mit fast 89.000 m² wurde hier mehr als die Hälfte der Verträge abgeschlossen. Das Volumen leer stehender Flächen ist mit 517.000 m² das niedrigste der letzten zehn Jahre, die Leerstandsquote beträgt 6,6 %. Gesunken ist auch das Volumen der Flächen im Bau sowie der davon noch verfügbaren Flächen (45.000 m²). Gebaut wird vor allem in der City und am Cityrand. Die Spitzenmiete ist leicht gesunken und liegt bei 21 Euro/m².

„Nachdem in den letzten Jahren dreimal die Milliardenschwelle überschritten wurde, scheint sich der Investmentmarkt auf diesem höheren Niveau etabliert zu haben. Auch der Büromarkt wird sich positiv entwickeln“, prognostiziert Jens Hoppe, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Kölner Niederlassungsleiter. www.realestate.bnpparibas.de

Family Offices: Veränderung der Anlagepolitik

Seit der Finanzkrise 2008 sind neben dem starken Wachstum privater Vermögen auch erhöhte Aktivitäten von privaten Investoren im Immobilieninvestmentmarkt zu verzeichnen. Aufgrund sinkender Zinsen am aktuellen Kapitalmarkt und volatiler Aktienmärkte suchen private Investoren vermehrt Anlagemöglichkeiten in reale Sachwerte, wie z.B. Immobilien. Zu unterscheiden sind grundsätzlich private Investoren mit Privatvermögen im ein- bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich sowie Single Family Offices mit Vermögen im hohen zwei- bis dreistelligen Millionenbereich. In den vergangenen Jahren dominierten bei privaten Anlegern Immobilieninvestitionen eher in kommerzielle, indirekte Beteiligungsanlagen, wie geschlossene oder offene Publikumsfonds bzw. Private Placements, Club Deals etc.

Aufgrund der höheren Kostenstruktur sowie der eingeschränkten Flexibilität und Einflussnahme auf diese Produkte ist heute eher eine Ausrichtung der Investitionen auf konservative Direktinvestments zu erkennen. Private Anleger waren 2013 mit ca. 17 % (3,84 Milliarden Euro) am gesamten Immobilieninvestmentmarkt in Deutschland nach den Spezialfonds die aktivste Investorengruppe (BNP Paribas Real Estate GmbH, 2014). Investitionen werden überwiegend mit einem hohen Eigenkapitalanteil von 35 % bis hin zu 100 % getätigt.

Veränderung der Investitionskriterien

Bei den Privatvermögen im ein- bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich werden immer häufiger Investitionen in eigengenutzte Immobilien, Ferienhäuser, vermietete Wohnungen oder in regionale Zins- und Renditehäuser vorgenommen. Der Vermögenserhalt steht dabei im Vordergrund und weniger die Erzielung hoher Renditen. Die Einzelobjektvolumina liegen dabei in der Regel bei ca. 500.000 Euro bis ca. 5 Millionen Euro. Single Family Offices richten ihre Investitionen, die in etwa bei 10 Mio. Euro beginnen, dagegen eher bundesweit und im Immobilieninvestmentbereich aus. Mittlerweile liegt der Immobilienanteil bei den größeren privaten Investoren bei durchschnittlich 50 % des verwalteten Vermögens. Neben klassischen institutionellen Investoren zählen Family Offices heute zu den wesentlichen Marktteilnehmern. Zum Aufbau eines investmentmarktfähigen Immobilienportfolios sind diese vermögenden Familien auf Spezialisten mit guten Marktzugängen angewiesen, die Ihre Privatsphäre schützen und höchste Prozess- und Qualitätsstandards bieten.

Multi Family Office für Immobilienvermögen

Aufgrund der langfristig ausgerichteten Haltedauer der Immobilien werden Objekte primär im Wege eines Asset Deals (Objektankaufs) erworben. Die Transaktionsvolumina von Single Family Offices haben in den letzen Jahren Investitionshöhen erreicht, die im nationalen und internationalen Investmentmarkt anzusiedeln sind. Bei der Strategieplanung, der Angebotsbearbeitung und Transaktionsabwicklung sowie dem laufenden Asset Management werden höchste Professionalität und im Investmentmarkt international branchenübliche Standards abverlangt. Diese zunehmende Professionalisierung erfordert umfangreiche Marktkenntnisse, Transaktionserfahrung und spezialisierte, immobilienwirtschaftliche Kenntnisse. Ein Großteil der Rendite wird in der Regel erst beim Immobilienverkauf erzielt. Zur Ermittlung des passenden Käufers, zur Erreichung des optimalen Verkaufszeitpunkts und -preises ist eine intensive, aktuelle und permanente Marktkenntnis notwendig, über die meistens externe Spezialisten eher verfügen.

Darüber hinaus, haben externe Dienstleister, welche mehrere Portfolios verwalten, im Markt eine stärkere Wahrnehmung und Position, die ein effizientes Management fördern. Seit 1993 begleitet DERECO vornehmlich privatvermögende Kunden bei immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten. Das unabhängige Multi Family Office für Immobilienvermögen hat sich in Köln als externer Immobiliendienstleister für Single Family Offices am Markt etabliert. Für einige exklusive Großfamilien betreut und berät DERECO alle immobilienwirtschaftlichen Aktivitäten. Von der Investitionsstrategie und -struktur über den treuhänderischen Objektakquise- und Transaktionsprozess bis hin zum individuellen Real Estate Asset Management, werden sowohl langfristige Bestandsinvestitionen als auch kurzfristige und opportunistische Real Estate Private Equity Investments (zur Private Equity Definition) getätigt. In den letzten 10 Jahren realisierte das Family Office DERECO Transaktionen für mehr als eine Milliarde Euro. www.dereco.de

(Redaktion)


 


 

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