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Pfändungsfreigrenzen steigen

Zum 1. Juli 2013 wurden vom Gesetzgeber neue Pfändungsfreigrenzen festgelegt. So bleibt Arbeitnehmern in Zukunft mehr Geld zum Leben, wenn ihre Gläubiger das Arbeitseinkommen laut Gerichtsbeschluss pfänden dürfen.

Zweck der Pfändungsfreigrenzen

Die Freigrenzen sind bei Gehaltsforderungen, Renten oder Versorgungsbezügen relevant und dienen der Existenzsicherung des Schuldners. Sie sorgen zudem dafür, dass er seinen gesetzlichen Unterhaltspflichten nachkommen kann. Gleichzeitig ist der Schuldner nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen. Die Pfändungsfreigrenzen werden alle zwei Jahre jeweils zum 1. Juli an den steuerlichen Grundfreibetrag angeglichen. Dieser wurde seit Juli 2011 um 1,57 Prozent erhöht, weswegen nun auch die Pfändungsfreigrenzen angehoben wurden. So ist ab dem 1. Juli 2013 ein monatlicher Grundbetrag von 1.045,04 Euro unpfändbar. Übersteigt das Arbeitseinkommen den danach ermittelten Betrag, kann auch der Rest nicht vollständig gepfändet werden. Denn bei einem Arbeitnehmer, der keine Unterhaltspflichten hat, sind nur 70 Prozent pfändbar.

(Redaktion)


 


 

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