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Wenn GMES auf Galileo trifft

Das im Juli vorgestellte Netzwerk "geonet NRW", das auf die Förderung der Geoinformationswirtschaft in Nordrhein-Westfalen zielt, wurde jetzt im Rahmen einer "Kick-off" Veranstaltung im NRW-Wirtschaftsministerium offiziell gestartet.

Mit dem Netzwerk sollen die noch nebeneinander existierenden Bereiche Geoinformation, GMES (Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) sowie Galileo/SatNAV vereinigt und dadurch neue Wertschöpfungsketten etabliert werden. Nach Angaben von "geonet NRW" haben die beteiligten Projektpartner "erkannt, dass jedes Themenfeld von den anderen Bereichen profitieren kann". Besonders in Anwendungen, die von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelt werden, sei es notwendig, Schnittstellen zwischen den Themenfeldern zu entwickeln. "Genau an diesen Schnittstellen liegen die Möglichkeiten zur dauerhaften Wertschöpfung über die Anwendungsentwicklung", erklärte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben bei der Kick-Off Veranstaltung.

Das Netzwerk geht von einem großen Marktpotential sowohl bei satellitengestützter Positionierung und Navigation, als auch bei Erdbeobachtungssystemen (z.B. GMES) in den Bereichen Umwelt, Raumordnung und Ressourcennutzung, Sicherheitssysteme und Katastrophenmanagement. Durch die sinnvolle Ausnutzung der erzeugten Geodaten und ihrer Visualisierung würden die komplexen Zusammenhänge erst sichtbar und werthaltig, erklärten die Projektinitiatoren.

Realisiert wird das Projekt vom in Dortmund ansässigen Center for Geoinformation (CFGI), der CENALO GmbH aus Herne und der EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH aus Münster. Die beteiligten Unternehmen wollen die Schlüsseltechnologien Geoinformation, Fernerkundung und Navigation miteinander verbinden und unter Einbeziehung weiterer IT-Bereiche (z.B. RFID oder Mobile), die NRW-Wirtschaft vernetzen, um die beschriebenen Marktpotentiale zu aktivieren. Hierzu gehört die Mobilisierung der NRW-Exzellenz in gemeinsamen Forschungs-und Entwicklungsvorhaben, die die bisher entwickelten Technologien und Kompetenzen zur Marktreife führen sollen.

Das Projekt GeoNet NRW wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union unterstützt und läuft bis Ende 2011. Bereits während der Laufzeit sollen nachhaltige Strukturen etabliert werden, so dass ein Fortbestehen der Projektergebnisse auch über 2011 hinaus gesichert ist.

(Redaktion)


 

 

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