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Gesundheitspreis NRW

Uniklinikum Essen ist Sieger im Wettbewerb

Der erste Preis im Wettbewerb um den Gesundheitspreis NRW wurde heute in Düsseldorf an das Universitätsklinikum Essen übergeben: Es hat ein Netzwerk für Kopfschmerzbehandlung aufgebaut.

Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung war das Thema "Kooperation im Gesundheitswesen – Sektorenübergreifende Projekte". Das mit einer Prämie in Höhe von 5000 Euro ausgezeichnete Universitätsklinikum Essen hat mit dem  „Westdeutschen Kopfschmerzzentrum – Kompetenzzentrum für Diagnostik und Therapie von Kopfschmerzen“ ein Netzwerk aller Berufsgruppen aufgebaut, die an der Behandlung von Kopfschmerzen beteiligt sind.

Ziel des Projekts ist eine abgestufte Behandlungskette vom Allgemeinarzt über den niedergelassenen Facharzt, die tagesklinische Betreuung bis hin zu einer rehabilitativen Weiterbehandlung sowie psychologischen und sportmedizinischen Begleittherapien. Bei den jährlich rund 1.200 Patienten, die im Rahmen dieses Projekts betreut werden, sind die Kopfschmerztage sowie die Fehlzeiten am Arbeitsplatz jeweils um die Hälfte zurückgegangen. Der Ansatz dieses Projektes lässt sich auf andere Krankheitsbilder übertragen.

"Die Siegerprojekte haben beispielhaft gezeigt, wie die verschiedenen Berufsgruppen und Einrichtungen im Gesundheitswesen besser zusammenarbeiten können. Die Patientinnen und Patienten profitieren davon unmittelbar, denn sie werden besser versorgt und schneller gesund. Diese Beispiele guter Praxis wollen wir weithin bekannt machen und zur Nachahmung empfehlen, denn eine bessere Kooperation im Gesundheitswesen ist das große Thema der Zukunft.“ Dies sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann heute bei der Preisübergabe in Düsseldorf.

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr: „Kooperation im Gesundheitswesen – Sektorenübergreifende Projekte“. Ausschlaggebend waren unter anderem der Innovationsgrad eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge. Die Vorauswahl der Preisträger traf eine Arbeitsgruppe der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind, die endgültige Entscheidung lag bei Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Insgesamt hatten sich 93 Institutionen mit ihren Projekten beworben.

(Redaktion)


 

 

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