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Studie der Uni Witten/Herdecke

Etliche Krankenhäuser missachten Vorgaben

Zahlreiche Krankenhäuser missachten die Mindestmengenvorgaben für bestimmte Operationen und nehmen Eingriffe vor, die laut Gesetz nur noch in dafür spezialisierten Kliniken durchgeführt werden sollen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke.

Die Forscher werteten für ihre Studie die Qualitätsberichte von fast 2.000 Krankenhäusern der Jahre 2004, 2006, 2008 und 2010 aus. Dabei betrachteten sie sechs mit Mengenvorschriften belegte Eingriffe und kamen zu dem Ergebnis, dass gut die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser mindestens eine dieser Behandlungen durchführen. Doch je nach Eingriffsart dürften aber fünf bis 45 Prozent der Kliniken dies nicht. Ziel der Mindestmengenvorgabe ist es, dass nur erfahrene Kliniken bestimmte komplizierte Eingriffe vornehmen.

(mit idRuhr)


 


 

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