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Green Gecco

Stadtwerke und RWE Innogy setzen gemeinsam auf regenerative Energieerzeugung

26 Stadtwerke u.a. aus Dortmund, Duisburg, Hamm und Herne sowie RWE Innogy haben in Essen die Green Gecco GmbH & Co. KG gegründet. Die neue Gesellschaft soll Projekte zur regenerativen Energieerzeugung entwickeln und umsetzen.

Die 26 Stadtwerke und RWE Innogy haben gestern den Konsortialvertrag zur Gründung der Green GECCO GmbH & Co. KG unterzeichnet. Ziel der Gesellschaft ist die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur regenerativen Energieerzeugung. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Windkraft, Biomasse, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie. Bis zum Herbst diesen Jahres soll mit „An Suidhe“, einem Onshore-Windpark im Norden Schottlands, das erste Projekt in das Portfolio der neuen Gesellschaft übernommen werden. Der Windpark soll mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt in 2011 in Betrieb gehen. Insgesamt plant das Unternehmen bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren.

Alwin Fitting, Mitglied des Vorstands der RWE AG: „RWE, Kommunen und regionale Versorger sind von jeher eng miteinander verbunden. Ich freue mich, dass wir nun auch bei den erneuerbaren Energien gemeinsam vorweg gehen und mit Green GECCO diese Partnerschaft einmal mehr festigt. Denn wir verfolgen das gemeinsame Ziel, über den Ausbau der Erneuerbaren CO2 zu vermeiden und die Versorgungssicherheit in Europa nachhaltig zu sichern.“ Dr. Norbert Ohlms, Mitglied der Geschäftsführung von Green GECCO und Vertreter der Stadtwerke-Partner: „Green GECCO ist in seiner Art einzigartig: 27 Partner bündeln ihre Kräfte, um CO2 nachhaltig einzusparen. Dazu investieren wir auch außerhalb Deutschlands europaweit. Wir fokussieren uns nicht nur auf ein einzelnes Projekt, sondern wollen ein Portfolio verschiedener regenerativer Erzeugungsarten realisieren. RWE Innogy ist ein sehr guter Partner, um sich in einem gemeinsamen Unternehmen mit Stadtwerken am nachhaltigen Umbau der deutschen Energiewirtschaft zu beteiligen.“

Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy, ergänzt: „Wir wollen mit Green GECCO viel bewegen. Um dem Unternehmen einen guten Start zu ermöglichen, haben wir uns verpflichtet, in den kommenden zwei Jahren Green GECCO jedes neue 100%ige RWE Innogy-Projekt in Deutschland anzubieten. So kann sich das Gemeinschaftsunternehmen ein solides Portfolio aufbauen, welches auf einem breiten Technologie-Mix basiert.“ Bereits im Februar hatten sich die 26 Stadtwerke und regionalen Energieversorger in einer eigenen Beteiligungsgesellschaft zusammengeschlossen. Diese hält mit der gestrigen Unterschrift 49 Prozent am Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen, die übrigen 51 Prozent der Anteile liegen bei RWE Innogy, dem Unternehmen für Erneuerbare Energien im RWE Konzern. Die Aufnahme neuer Projekte in das Portfolio des Gemeinschaftunternehmens bedarf einer 75%igen Mehrheit der Projektpartner.

(Redaktion)


 


 

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