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Ich rede - Präsentationsfallen und sieben Tipps wie man sie vermeidet

Fast jeder hält Vorträge. Und fast jeder hat schon erlebt, dass ihm Zuhörer eingeschlafen sind oder nicht zugehört haben oder sogar den Raum verließen. Hier nun sieben Tipps, die Ihnen helfen bei einer Präsentation als Held die Bühne zu verlassen.

1) Geschichten sind Gold wert

Geschichten werden weiter erzählt, frei nach dem Motto „Hast Du schon gehört?“. Werden nüchterne Fakten, Anweisungen und Firmenphilosophien weiter erzählt? Eher selten. Bei so viel Abwechslung in unserem Leben, hat unser Gehirn keinen Platz für Langweiliges. Verpacken Sie die wichtigsten Aussagen in Geschichten.

2) Immer ruhig mit der Atmung

Die Atmung überträgt sich automatisch vom Redner auf den Zuhörer, wenn der Zuhörer wirklich zuhört. Dies machen 90% am Anfang eines Vortrages. Wenn Sie nun am Anfang sehr aufgeregt sind und hektisch atmen, überträgt sich dieses unangenehme Gefühl auf die Zuhörer. Fazit: Sie schalten ab.

3) Pause!!! Und noch mal: Pause!!!!!

Pausen bringen Struktur in Ihren Vortrag. Sie essen ein 3-Gänge-Menü doch auch mit kleinen Pausen und lassen sich kein Essen servieren, wo in der Spagelcremesuppe von der Vorspeise, schon das Wiener Schnitzel und das Kartoffelgratin vom Hauptgang schwimmt, garniert mit zwei Kugeln Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Im Magen landet es irgendwann eh alles zusammen, aber bei der Aufnahme hätten Sie gerne Pausen. Den Zuhörern Ihres Vortrages geht es genauso.

4) Und Tschüss!

Löschen Sie die erste und die letzte Folie Ihrer Präsentation. Jeder weiß, warum er in Ihrem Vortrag sitzt und braucht nicht noch einmal auf das Thema hingewiesen zu werden. Und „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“ braucht auch kein Zuhörer mehr. Überraschen Sie am Anfang und am Ende Ihrer Präsentation.

5) Selbstbewusstsein

„Wo packe ich nur meine Hände hin?“ – Ewig das gleiche Problem bei Rednern. Meine Antwort: „Wo haben Sie Ihre Hände denn privat?“ – Nehmen Sie sich „selbst“ – „bewusst“ – „wahr“. Das ist Selbstbewusstsein. Wenn Sie wissen, wie Sie privat gerne stehen, gehen und wie Sie Ihre Hände bewegen, dann kann Sie auf der Bühne nichts mehr erschüttern.

6) Nichts ist so schlimm ...

... dass Sie es nie machen dürfen. Arme verschränken? Hände in die Hosentasche? Ab und an kein Problem. Befreien Sie sich von zu vielen Regeln. Wichtig: Nichts ist so toll, dass Sie es immer machen sollten. Als Paradebeispiel gilt die Merkelraute bzw. das Merkeldach.

7) Üben Sie!

Sie würden einem Kunden keine neue Software vorstellen, die Sie nicht vorher schon mehrmals getestet hätten. Warum testen Sie dann nicht Ihren Vortrag? Zu Hause vor Freunden, der Familie oder vorm Spiegel. Es ist albern. Keine Frage. Aber sorgt es dafür, dass Sie nicht beim Vortrag albern wirken.

(Isabel García)


 


 

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