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Handtaschen

Taschen – zwischen Zweck und Mode

Handtaschen sind für Frauen im Grunde wie Schuhe, neben ihrer eigentlichen Funktion haben die Aufbewahrungsutensilien eine wichtige modische Bedeutung. Aus diesem Grund kommt eine Frau auch niemals nur mit einer einzigen Tasche aus, denn damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht, muss die Tasche auch zum Rest des Outfits passen.

Das bedeutet natürlich, dass zumindest eine Auswahl unterschiedlicher Farben zur Verfügung stehen muss, idealerweise natürlich auch verschiedene Designs und Größen, die dem jeweiligen Anlass angepasst werden können. Kein Wunder also, dass Frau nie genug Taschen besitzen kann und der Einkaufsbummel in der Taschenabteilung fast genau so lang dauert wie in der Schuhabteilung. Es gilt schließlich, die Neuerwerbung mit der Garderobe abzustimmen.

Ein kleiner historischer Exkurs

Im Gegensatz zum Schuh hat die Handtasche aber schon immer eine enge Verbindung zur Mode gehabt, denn eine besondere modische Entwicklung ist dafür verantwortlich, dass die Taschen überhaupt nötig wurden. Als nämlich im 18. Jahrhundert die Kleidermode sich davon distanzierte, Taschen direkt in die Kleidungsstücke einzunähen, brauchten die Damen eine andere Möglichkeit, Puderdose, Parfüm und Riechsalz bei sich tragen zu können. Zunächst waren Handtaschen deshalb erst einmal nur Mittel zum Zweck, schnell erkannten die Modeschöpfer allerdings das ästhetische Potential, benutzten verschiedene Materialien und gestalteten die Taschen in vielfältiger Weise.

Ausgefallen und strapazierfähig

Der aktuelle Trend geht ganz stark zu ausgefallenen Umhängetaschen aus so extravaganten Materialien wie LKW-Plane oder Feuerwehrschlauch. Diese Taschen sind nicht nur optisch ein Blickfang, sondern außerdem ziemlich robust, weshalb sie nicht nur reines Accessoire sind, sondern sich vor allem im Alltag als sehr praktisch erwiesen haben. Vor allem die farbenfrohen Taschen aus LKW- und Bootsplane sind im Outdoor-Bereich bestens dazu geeignet, wichtige Dokumente und andere Dinge effektiv vor Wettereinflüssen zu schützen und trocken an den Bestimmungsort zu bringen.

Man(n) trägt Tasche

Das stabile Material wird mit hippen Styles dekoriert, bleibt aber dennoch schnörkellos, weshalb es nicht ausschließlich weiblich wirkt. So werden Umhängetaschen auch bei den Herren der Schöpfung immer beliebter, dienen als Schultasche, Aktenmappe oder Plattentasche für DJs.
Dass Herren wieder Taschen tragen, ist spätestens seit dem großen Erfolg von Hape Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer kein Tabu mehr. Der stellvertretende Chef-Redakteur des Grevenbroicher Tageblatts hat die Herrenhandtasche wieder hoffähig gemacht, denn obwohl die Handtasche für den Mann eher mittleren Alters von Kerkeling als sozialer Kommentar zu verstehen ist, ist Schlämmer inzwischen so kultig, dass man sich keineswegs als Spießer outet, wenn man seine persönlichen Utensilien am Handgelenk trägt.

(Redaktion)


 


 

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