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RuhrFigur

Die RuhrFigur geht in Startposition - Offizieller Festakt am Hoesch-Museum

Am 23. April 2010 werden alle 100 EdelstahlFiguren des Künstlers Wolfgang Schmidt einmalig zu sehen sein. Danach werden die Kunstwerke zu ihren jeweiligen Standorten zwischen Duisburg und Dortmund gebracht und aufgebaut.

Rolf Lieberknecht, Professor für Bildhauerei und Kommunikationsdesign an der Folkwang-Universität Essen, wird in seiner Eröffnungsansprache in das Werk des Dortmunder Künstlers Wolfgang Schmidt einführen und besonders die künstlerische Vision der RuhrFigur herausarbeiten: Ihre gewaltige Symbolkraft entsteht im Kopf. Die RuhrFigur verbindet Städte und Gemeinden der RuhrMetropole. „Meine RuhrFigur, die sich ja über die gesamte Ost-West-Achse ausdehnt, steht vor allem für die Menschen unserer Region – für jeden einzelnen genauso wie für den Ruhrgebiets-Typen an sich.“

Künstlerisch geht es Wolfgang Schmidt um das Spannungsfeld von Masse und Individuum. Alle seine langgestreckten Figuren sind sich selbst ähnlich aber niemals gleich. „Das ist auch bei den 100 RuhrFiguren so, keine ist wie die andere. Schnittkanten, Schweißpunkte und Schleifspuren sind erst der Anfang. Jede der 100 Edelstahlfiguren wird etwas von ihrem jeweiligen Standort annehmen, witterungsbedingt genauso wie durch Umwelteinflüsse, je nachdem, wo sie stehen: in der Fußgängerzone, an der Polizeiwache, im Schrebergarten, auf dem Zechengelände oder an der Tankstelle. Die 100 EdelstahlFiguren werden 2010 einiges erleben.“

Übrigens: Jeder kann Eigentümer seiner eigenen persönlichen RuhrFigur werden: Denn nach der zeitlich begrenzten Installation anlässlich Ruhr 2010 geht jede der 100 nummerierten und signierten EdelstahlFiguren in den Besitz ihres jeweiligen Förderers über. Der Vorstand der MittelstandsInitiative RuhrZirkel Dr. Joachim Henneke: „Wir unterstützen dieses richtungweisende Projekt, damit der exklusive Kreis der einhundert Patenschaften möglichst zeitnah beisammen ist.“

Bis zur Auftakt-Veranstaltung vor dem Hoesch-Musuem ist das Gesamt-Kunstwerk „RuhrFigur“ noch verpackt in drei großen Containern und bei ThyssenKrupp zwischengeparkt. Hier erfolgte auch der Laserschnitt der gigantischen Edelstahlplatten.

Nach dem offiziellen RuhrFigur-Festakt sind die insgesamt knapp 10 Tonnen schweren Edelstahl-Skulpturen auch am Wochenende Samstag und Sonntag (24. und 25. April 2010) noch vor dem Hoesch-Museum zu sehen. Die einzige Gelegenheit überhaupt, alle 100 Skulpturen auf einen Blick zu erleben.

(Susan Tuchel)


 


 

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