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Mehreinnahmen von 200.000 Euro erwartet

Hundesteuer um 15 Prozent erhöht

Ab Januar 2011 soll die Hundesteuer um 15 Prozent erhöht werden und dadurch Mehreinnahmen von rund 200.000 Euro erzielen.

Das jährliche Steueraufkommen wird sich von bisher 1,35 auf zukünftig 1,55 Millionen Euro steigen. Dies hat der Rat in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die Erhöhung der Hundesteuersätze geht aus dem vom Rat beschlossenen Haushaltssicherungskonzept zurück, mit dem das Haushaltsdefizit verringert werden soll. Darüber hinaus erwartet der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben ab dem Jahr 2012 weitere jährliche Mehreinnahmen von 100.000 Euro. Der Grund: Die Stadt führt bis April 2011 eine Hundebestandsaufnahme durch und geht vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus Vergleichsstädten von einer Erhöhung der Hundezahl um rund 1.000 aus.

Der Hundebestand ist in den vergangenen zehn Jahren in Mönchengladbach von 9.600 Tieren im Jahr 2000 auf derzeit rund 13.000 gemeldete Hunde gestiegen. Nach einer ersten Hundebestandsaufnahme in 2001 registrierte die Verwaltung eine Anmeldeflut von 2000 Hunden. Nach offiziellen Statistiken gehört Mönchengladbach mit rund 50 Hunden je 1.000 Einwohner nach wie vor zu den Städten mit der höchsten Hundedichte in der Bundesrepublik.

Ab 1. Januar 2011 erhöht sich der Steuersatz für einen gehaltenen Hund von bisher 120 auf 138 Euro, für zwei Hunde von 144 Euro je Hund auf 165,60 Euro je Hund und für drei und mehr gehaltene Hunde von bisher 180 auf 207 Euro je Hund. Im Vergleich zu den in NRW erhobenen Höchstsätzen fällt die geplante Erhöhung in Mönchengladbach maßvoll aus. In Köln und Oberhausen werden jeweils 156 Euro erhoben.

(Redaktion)


 


 

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