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Wirtschaft: Ohne Eigenstrom geht es nicht

Die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die Eigenstromversorgung von Industriebetrieben künftig stärker an der EEG-Umlage zu beteiligen, stößt auf starke Kritik in der Wirtschaft und auch die Industrie- und Handelskammer NRW lehnt dies ab.

Der neue Entwurf sieht eine Belastung von Neuanlagen im Produzierenden Gewerbe mit 50 Prozent der Umlage vor. Die IHK sieht dadurch erhebliche Belastungen auf die Unternehmen zukommen. Denn momentan werden bereits rund 70 Prozent des Strombedarfs von Industrieunternehmen durch Eigenversorgung abgedeckt. 

Die Nutzung von erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist für viele Unternehmen weitaus günstiger als der Bezug aus dem öffentlichen Netz und angesichts der erheblich gestiegenen Stromkosten eine wirtschaftliche Notwendigkeit. „Energie einzusparen und Strom selbst zu erzeugen, sind für Unternehmen ein Ventil, um überhaupt weiter im europäischen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können“, so Stefan Schreiber, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund.

(Redaktion)


 


 

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