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Impf-Chaos

Schweinegrippe: Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht

Die gute Nachricht ist, dass das Virus sich nicht an die Horrorprognosen hält, die von Gesundheitsfunktionären und Pharma-Industrie seit Monaten verlautbart werden. Es verbreitet sich zwar wie prophezeit sehr schnell, aber der Krankheitsverlauf ist bislang meist harmlos.

Von der immer wieder beschworenen "Killer-Mutation" fehlt bislang jede Spur. Zum Glück. Denn, und das ist die schlechte Nachricht, wenn eine solche tödliche Variante bereits aufgetreten wäre, hätten wir ein ernsthaftes Problem. Der Auftakt der Impfkampagne versinkt in Chaos und Verwirrung. Die Mediziner sind uneins wie nie über Sinn und Zweck der Immunisierung. Wie dramatisch ist diese Grippe wirklich? Wie unverzichtbar die Impfung? Kinderärzte plädierten erst dafür, dann dagegen, dann wieder dafür. Und nun fehlt auch noch der Impfstoff. Erst zum Ende des Winters werden die bestellten 50 Millionen Dosen geliefert sein, die für eine ausreichende Immunisierung der Bevölkerung sorgen und die Ausbreitung von H1N1 stoppen sollen. Die Schweinegrippe ist ein Testfall. Morgen schon können wirklich gefährliche Viren auftauchen. Dann müssen wir besser gerüstet sein.

(ots / Rheinische Post)


 


 

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