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Verkehrsunfall-Studie

In der Stadt lebt es sich sicherer als auf dem Land

Kinder: sicherer aufgehoben in der Stadt

Die größere Sicherheit in der Stadt gilt für alle Altersgruppen. Bereits bei den Kleinsten ist das Risiko eines tödlichen Unglücks in ländlichen Kreisen rund drei bis fünf mal so hoch wie in der Stadt. Die hohen Geschwindigkeiten und riskante Überholmanöver auf den Landstraßen treffen nicht nur die Fahrer, sondern alle, die im Wagen sitzen. Vor allem Fahranfänger leben gefährlich. Das ist nicht neu, doch auch hier lohnt ein Blick auf die regionale Verteilung der Verunfallten: Bei jungen Erwachsenen explodiert das Unfallrisiko im ländlichen Raum förmlich und liegt in den ländlichen Kreisen um das 10-20-fache höher als in Großstädten.

Joachim Scheiner erklärt die Zahlen: "Mit 18 steht bei vielen jungen Erwachsenen auf dem Land das Auto vor der Tür, sie legen damit vergleichsweise weite Strecken zurück - da steigt das Risiko zu verunglücken zwangsläufig" Und auch die verhängnisvollen nächtlichen Disko-Fahrten forderten ihren Tribut, ergänzt Christian Holz-Rau die traurige Bilanz für das Wohnen im Grünen. Dagegen lassen junge Leute in der Stadt mit Blick auf den zu erwartenden Alkoholkonsum eher einmal den Wagen stehen und fahren mit Bus oder Straßenbahn.

Als Konsequenz der Studie empfehlen Christian Holz-Rau und Joachim Scheiner: "Es mag viele Gründe geben, die Städte zu verlassen und in das Umland zu ziehen. Aus der Perspektive der Verkehrssicherheit ist Haushalten anzuraten, besser in der Stadt zu bleiben. Für Familien gilt dies in besonderem Maße."

(Redaktion)


 


 

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