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Gelsenkirchen_ Herten entwirft das Stromnetz der Zukunft

Vertreter der Firmen Siemens, Evonik, Vaillant, Abakus, Bogestra, Vestische Straßenbahnen, ELE, Gelsenwasser, SABIC, Hertener Stadtwerke und der RAG Montanimmobilien haben bei einem gemeinsamen Treffen ihre Unterstützung für die Bewerbung von Gelsenkirchen_Herten zur InnovationCity bekräftigt.

Auf Einladung von Hertens Erstem Beigeordneten und Stadtbaurat Volker Lindner, waren die Unternehmensvertreter zusammengekommen, um die nächsten konkreten Schritte zu verabreden. Sie erläuterten dabei die Projekte, die sie in der Innovation City Gelsenkirchen_Herten umsetzen werden. Die Firma Siemens beispielsweise ist exklusiv für Gelsenkirchen_Herten tätig. „Wir sind sehr stolz, so viele namhafte und kompetente Unternehmen für unsere Bewerbung gewonnen zu haben“, so Volker Lindner – denn: „Die Aufgaben der Zukunft können nur durch das „Sprengen von Grenzen“, also durch Vernetzung erreicht werden.“

Gerade auch das Interesse der Kinder am Aktionstag in der vergangenen Woche machte deutlich, dass Firmen und Politik Verantwortung tragen, den Klimawandel für die nächste Generation beherrschbar zu machen und zugleich eine industrielle Perspektive und damit Arbeitsplätze in Deutschland zu halten.“

Dr. Clemens Hoffmann, Chef der neuen Abteilung „smart grid“ der Siemens AG, war eigens aus München angereist, um die Idee des „Energielabors“ zusammen mit den anderen Partnern weiter zu entwickeln und über deren Realisierung zu sprechen. „Die Innovation City Gelsenkirchen_Herten stellt aufgrund der Einwohnerzahl und Verbraucherstruktur modellhaft  ein Tausendstel des bundesdeutschen Stromnetzes dar. Ideale Voraussetzungen, um unser Konzept einer effizienten und nachhaltigen Energieversorgung zu testen“ stellte Dr. Hoffmann fest.

Der Hybridbus der Bogestra und der Wasserstoffbus der Vestischen, das Stromnetz der ELE und der Gasanschluss der Hertener Stadtwerke, die Wärmepumpe der Firma Vaillant und das Solardach von Abakus, der Stromspeicher von Evonik und der Biomassepark von RAG Montan-Immobilien haben eines gemeinsam: Sie können von der Energiezentrale auf der ehemaligen Fläche Westerholt über ein Nervensystem intelligenter Netze gesteuert werden.

Neben der technologischen Innovation soll sich das Gelsenkirchen_Herten-Netz auch durch besondere Transparenz auszeichnen: Eine Internetplattform soll es interessierten Bürgern ermöglichen, die Entwicklung dieses Nervensystems und damit die schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energien mitzuverfolgen.

Damit, darin waren sich die Teilnehmer des Gespräches einig, zeichnet die Bewerbung Gelsenkirchen_Herten eines besonders aus: Kein beliebiges Nebeneinander von Projekten, sondern das Modell des intelligenten Energieversorgungssystems der Zukunft, das in Gelsenkirchen_Herten erstmalig umgesetzt wird.

(Redaktion)


 


 

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