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Unternehmen tun sich noch schwer mit Facebook, Twitter & Co.

Interaktive Social-Media-Tools wie Facebook und Twitter haben inzwischen zwar bei vielen Unternehmen Einzug gehalten, fristen großteils jedoch ein unbetreutes Dasein.

Zu dem Fazit kommt eine aktuelle Erhebung der Beratungs-gesellschaft A.T. Kearney, für die Facebook-Repräsentanzen der 50 weltweit stärksten Marken untersucht wurden. Ernüchterndes Ergebnis: Interaktive Möglichkeiten des Social Webs bleiben oft ungenutzt.

Der Handlungsbedarf in den Unternehmen ist groß. Wie die Untersuchung herausfand, blieben im November und Dezember mehr als 89 Prozent aller neuen Nutzer-Einträge auf den entsprechenden Facebook-Seiten führender Marken unbeantwortet. "Es ist traurige Realität, dass viele Profile ihr digitales Schattendasein fristen. Denn langfristig schädigt das den Marken", so Markus Hübner, Chef der Agentur Brandflow im pressetext-Gespräch.

Clevere Kommunikation ist gefragt

"Selbst große Konzerne mit gut ausgebauten Kommunikationsabteilungen unterliegen weiter dem gefährlichen Irrglauben, Facebook und Co seien Selbstläufer. Das Gegenteil ist der Fall. Durch cleveres Kommunizieren können User an Marken gebunden werden. Auch ist es möglich, die öffentliche Wahrnehmung über Produkte gezielt zu beeinflussen", so Hübner. Viele fürchten jedoch das Feedback der Nutzer und den damit verbundenen Kontrollverlust.

Die Experten von A.T. Kearney konnten auch feststellen, dass mit einer Ausnahme alle Top-Marken ihre Pinnwand mit einem Filter versehen hatten. Dabei sind Social-Media-Tools nicht als Einbahnstraße zu verstehen. "Positive Resonanz erhalten nur jene Firmen, die eine aktive Verbindung zum Nutzer aufbauen und finanzielle sowie personelle Ressourcen zur Verfügung stellen. Denn gerade Marken müssen ein Leistungsversprechen einlösen", erläutert Hübner.


 


 

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