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Westfalen-Kongress in Dortmund

„Big Data“, BVB-Fandaten und die vierte industrielle Revolution

Big Data: Das Thema steht derzeit im Fokus von Wirtschaft und Medien. Am 18. September 2013 war es Hauptthema des zweiten Westfalen-Kongresses, der im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund stattfand.

Zu Beginn betrachteten zwei Keynote-Vorträge die vielleicht größte technologische Herausforderung dieser Zeit. Professor Metin Tolan, Prorektor Studium und Inhaber des Lehrstuhls für experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund, entführte die Gäste des Kongresses mit einem unterhaltsamen Vortrag in die großen Datenmengen des Star-Trek-Universums. Jüngst erhielt der angesehene Physiker den Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Wolfgang Dorst, Bereichsleiter Industrie 4.0 beim IT-Branchenverband BITKOM, sprach über „Die vierte industrielle Revolution – die Vision zum Mitmachen“. Er erklärte, warum Bundesregierung und Industrieverbände dieser Entwicklung einen hohen Stellenwert beimessen. „Damit 2025 noch erfolgreich in Deutschland produziert werden kann, muss als dringlichste Herausforderung die zügige Digitalisierung der Infrastrukturen angegangen werden“, forderte Dorst.

BVB und Fandaten

Im Anschluss standen den Teilnehmern vielfältige Vorträge und Diskussionsrunden zur Auswahl. Ein Highlight war der Foren-Beitrag „CRM und Echte Liebe . Der Umgang mit Fandaten bei Borussia Dortmund“ von David Görges, Leiter Neue Medien/CRM beim BVB: „Oberste Maxime für uns ist, mit dieser großen Verantwortung sorgsam umzugehen. Wir wollen unsere Fans nicht mit unnötiger Werbung konfrontieren – unsere Angebote sollen immer einen erkennbaren Mehrwert haben. Unser Ziel ist, eine vertrauensvolle Kommunikation aufzubauen, die dem Fan zum Vorteil gereicht und uns nachhaltig hilft, eine gesunde Beziehung zu pflegen“, so Görges.

Westfälischer IT-Preis für 3-D-Technologie

Der zweite Westfalen-Kongress endete mit der erstmaligen Verleihung des Westfälischen IT-Preises. Den ersten Platz sicherte sich die viality e.K. aus Dortmund. Das Unternehmen bietet Lösungen für 3-D-Informations- und -Marketingsysteme. Den zweiten Platz belegte die DATENGUT Leipzig GmbH & Co. KG vor der escrea GmbH. Der Gewinner freute sich über einen professionellen Kurz-Imagefilm. Alle drei Preisträger erhielten eine Urkunde und die kostenfreie Mitgliedschaft im IT-Club Dortmund e. V. für ein Jahr. 

(Redaktion)


 


 

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