Sie sind hier: Startseite Ruhr Aktuell Recht & Steuern
Weitere Artikel
Bußgeld droht

Jahresabschluss jetzt offenlegen

Unternehmen, die ihren Jahresabschluss offen legen müssen und dies für das Jahr 2009 noch nicht getan haben, sollten die Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger umgehend nachholen.

„Voraussichtlich im März wird das Bundesamt für Justiz eine neue Welle von Ordnungsgeldandrohungen starten“, warnt Sebastian Greif, IHK-Rechtsexperte für Handels- und Gesellschaftsrecht. Allen betroffenen Unternehmen wird das Bundesamt ein Ordnungsgeld von 2.500 Euro androhen und eine Frist setzen, innerhalb derer die Offenlegung noch nachgeholt werden kann. Alleine diese Androhung kostet die Unternehmen 53,50 Euro. „Wer die Androhung missachtet, muss das Ordnungsgeld zahlen. Auf diese Weise wurden bereits rund 100 Mio. Euro kassiert“, schätzt Greif weiter. Zwar steht den Unternehmen ein Beschwerderecht zu, jedoch hatten solche Beschwerden in der Vergangenheit nur in einem von zehn Fällen Erfolg. „Die Höhe der Ordnungsgelder muss auf 250 Euro gesenkt werden“, fordert der IHK-Jurist. Häufig gebe es nachvollziehbare Gründe, warum die Offenlegung versäumt wurde.

Die Verpflichtung zur Offenlegung trifft alle GmbHs, die Mehrzahl der GmbH & Co KGs sowie sämtliche Aktiengesellschaften. Nähere Informationen zum Thema Jahresabschluss und Offenlegung gibt es in den Merkblättern der IHK unter www.mittlerer-niederrhein.ihk in der Rubrik Recht | Fair Play.

(Redaktion)


 


 

Unternehmen
Verpflichtung
Jahresabschluss
Bundesamt
Ordnungsgelder
Beschwerden
Androhung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Unternehmen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: