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Wintertipps für Autofahrer

Mit kühlem Kopf der Kälte trotzen

Jetzt steht laut Meteorologen doch noch ein echter Winter bevor. Zweistellige Minusgrade werden zur Herausforderung für Mensch und Maschine. ARAG Experten geben Tipps, wie Auto und Fahrer gut durch die kalten Tage kommen.

 Winterfester Kraftstoff: Wer einen benzingetriebenen Wagen fährt, braucht sich bei uns keine Gedanken zu machen. Benzin gefriert erst bei minus 45 Grad; so kalt wird es bei uns nicht. Diesel wird aber schon bei wesentlich milderen Temperaturen zäh und beginnt einzufrieren. Darum sollte man den Wagen wenn möglich über Nacht in einer Garage parken. An den meisten Tankstellen wird zwischen November und Februar allerdings mittlerweile Winterdiesel ausgegeben. Der Kraftstoff enthält spezielle Zusätze, die ihn bis mindestens minus 20 Grad flüssig halten. Auf gar keinen Fall sollte man laut ARAG Experten Diesel mit dem Zusatz von Benzin winterfest machen. Diese veraltete Methode führt bei modernen Dieselmotoren unter Umständen zu schweren Motorschäden.

Die Batterie: Sie ist sehr kälteanfällig und macht oft als erstes schlapp, denn bei niedrigen Wintertemperaturen muss die Fahrzeugtechnik überdurchschnittlich hart arbeiten. Schon bei minus 10 Grad hat die Autobatterie nur 65 Prozent ihrer Kraft. Bei minus 22 Grad sind es sogar nur noch 50 Prozent! Darum raten die ARAG Experten Autofahrern, die Stromfresser im Wagen, wie Scheinwerfer, Heckscheibenheizung, Sitzheizung, Gebläse oder Scheibenwischer immer erst nach dem Startvorgang einzuschalten.

Der Kühler: Eine weitere Schwachstelle bei Kälte ist der Kühler: Er setzt sich aus vielen kleinen Röhren zusammen, durch die das Kühlwasser fließt. Gefriert das Wasser in ihnen, drohen die Röhrchen zu bersten. Deshalb braucht er ausreichend Frostschutz! Mindestens minus 25 Grad sollten bei der Kühlflüssigkeit sichergestellt sein, so die ARAG Experten. An der Tankstelle oder in der Werkstatt lässt sich das mit einem kleinen Prüfgerät recht einfach kontrollieren. Moderne Kühlflüssigkeiten, die ab Werk und bei Inspektionen eingefüllt werden, sind allwettertauglich; bieten also im Sommer Überhitzungsschutz und im Winter Frostschutz. Wird das Fahrzeug regelmäßig gewartet, sollte es daher keine Probleme geben. Meist wird nach Inspektionen ein Aufkleber am Kühlwasserbehälter oder am Kühlerdeckel mit den notwendigen Informationen über den verwendeten Frostschutz angebracht. Fehlt dieser, am besten in der Werkstatt nachfragen.

Türschlösser: Ein eher kleines Problem sind zugefrorene Türschlösser! Abhilfe schaffen Türschlossenteiser, die man an jeder Tankstelle für wenig Geld bekommt. Einen Eimer voll heißem Wasser über die Tür zu kippen, ist laut ARAG Experten nicht zu empfehlen. Zwar geht die Fahrzeugtür dann meist auf, doch wahrscheinlich gelangt das Wasser durch die Dichtungen in den Türinnenraum und gefriert wenig später in der Tür. Dann sitzt man unter Umständen drinnen und muß dort auf wärmeres Wetter warten.

(lifepr )


 


 

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