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Immer weniger Azubis im Ruhrgebiet

Die Zahl der Auszubildenden war 2013 in Nordrhein-Westfalen bereits im fünften Jahr in Folge niedriger als im Vorjahr. Im Ruhrgebiet ging die Zahl der Azubis sogar noch stärker zurück.

Ende 2013 befanden sich in Nordrhein-Westfalen 317 742 junge Menschen in einer dualen Ausbildung. Wie das statistischeLandesamt mitteilt, waren das 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damit war die Zahl der Azubis im fünften Jahr in Folge niedriger als im jeweiligen Vorjahr. 

Lediglich im Ausbildungsbereich der Freiberufler - Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater - waren Ende 2013 mit insgesamt 27 324 mehr Auszubildende (+0,2 Prozent) beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Handwerk (84 573 Azubis; −6,9 Prozent) und in der Hauswirtschaft (1 584; −9,5 Prozent) sank die Zahl der Auszubildenden hingegen auf den niedrigsten Stand seit der Einführung dieser Statistik im Jahr 1976. 

Rückgänge auch in Landwirtschaft und öffentlichem Dienst

Auch in den Bereichen „Industrie, Handel, Banken, Versicherungen”, „Gast- und Verkehrsgewerbe” (190 200; −0,8 Prozent), „Landwirtschaft” (6 684 Auszubildende; −3,6 Prozent) und „öffentlicher Dienst” (7 374 Auszubildende; −0,2 Prozent) waren Rückgänge zu verzeichnen.

Betrachtet man die Zahl der Auszubildenden in der Metropole Ruhr, so ergibt sich ein ähnliches Bild: Ende 2013 absolvierten im Ruhrgebiet 74.229 Jugendliche eine duale Ausbildung. Das waren 4,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Azubis mit neu abgeschlossenem Vertrag sank im selben Zeitraum von 30.024 auf 28.623.

(Quelle: IT.NRW)

(Redaktion)


 


 

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