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Klimaschutzplan

IHK NRW lehnt voreilige Prüfung ab

Die Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen kritisiert das Vorgehen des Umweltministeriums, im Rahmen der Erarbeitung des Klimaschutzplans NRW, bereits vor Vorliegen eines Planentwurfs einzelne Maßnahmen prüfen zu lassen.

Im Rahmen des Klimaschutzplans NRW hatten über 400 Expertinnen Ziele für die Jahre 2020 und 2050 erarbeitet. 33 dieser Vorschläge hat das Umweltministerium als potentiell rahmensetzend eingestuft und will diese nun prüfen. Die IHK NRW sieht dies als voreilig, da sich das Parlament bislang keine Meinung zu den Vorschlägen bilden konnte und weist auf drohende Gefahren auf die wirtschaftliche Entwicklung des Industrie- und Wirtschaftsstandortes NRW hin. 

Mit einer Umsetzung würden die industrielle Entwicklung und der Wohlstand des Landes leichtsinnig aufs Spiel gesetzt, mit spürbaren Folgen für Strompreise, Versorgungssicherheit und Arbeitsplätze, so Stefan Schreiber, IHK-Federführer Energie und Klimaschutz NRW. Unter den Maßnahmenvorschlägen befinden sich unter anderem auch der Vorschlag für den Ausstieg aus der Kohleverstromung, ein genereller Vorrang für erneuerbare Energien bei gleichwertigen Belangen sowie Vorschläge, die Planung und Bau konventioneller Kraftwerke erheblich erschweren oder verhindern.

(Redaktion)


 


 

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