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Multitasking verringert Leistungen im Job

In der Freizeit kann es manchmal von Vorteil sein, wenn man mehrere Sachen auf einmal erledigen kann. Im Job ist dagegen Vorsicht geboten: Eine Untersuchung hat ergeben, dass Multitasking die Leistungen im Job senkt.

Eine Untersuchung des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Berlin hat ergeben: Multitasking senkt die Leistungen im Arbeitsleben.

Das Jonglieren mit verschiedenen Aufgaben führe lediglich dazu, dass der psychische Druck steigt. "Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen muss, erhöht damit seinen Stress und macht Fehler", erklärt Studienleiterin Hiltraut Paridon. Dadurch erhöhe sich das Unfallrisiko im Job.

Der Studie zufolge stimmt es auch nicht, dass Frauen besser als Männer mehrere Aufgaben gleichzeitig handhaben können. Ebenso wenig seien Jüngere in dieser Hinsicht belastbarer als Ältere. Vielmehr wirkten sich die negativen Effekte des Multitasking auf Männer und Frauen sowie auf Jung oder Alt gleich aus.

In der Studie wurden 64 Männern und Frauen zwischen 21 und 60 Jahren zwei Aufgaben gestellt: Zunächst sollten sie bei einer Fahrsimulation auf ein Signal hin die Spur wechseln. Als Zweites wurde die Arbeit im Büro nachgestellt, indem die Versuchspersonen Worte auf einem Bildschirm auf Rechtschreibfehler kontrollieren sollten. Beide Aufgaben mussten zunächst ohne und dann mit einer Zusatzaufgabe erledigt werden. Dabei zeigte sich, dass die Probanden beim Multitasking die Aufgaben schlechter bewältigten. Zugleich waren sie angespannter, und ihr Herz schlug schneller.

Mittelstandnachrichten

(Redaktion)


 


 

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