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Luftfrachtverkehr

Bombensicher ans Ziel

Nach den jüngsten Funden von Paketbomben aus dem Jemen fordert das Unternehmen efm event logistics, Spezialanbieter für Transportlogistik im Entertainmentbereich, die Einführung von gesetzlich geregelten Röntgenkontrollen.

In Deutschland werden Luftfrachtsendungen nur stichprobenartig geröngt. Viktoria Breithecker, efm-Geschäftsführerin der deutschen Niederlassung in Wiesbaden, kritisiert, dass in Deutschland nicht grundsätzlich dieselben Sicherheitsstandards für Fracht und Passage an Bord eines Flugzeuges Anwendung finden. "Wenn in ein und demselben Flugzeug Passagiere reisen, die sinnvollen Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden, sollte die Fracht an Bord gleich behandelt werden. Die Luftfrachtsendungen befinden sich unmittelbar neben dem Gepäck an Bord. Jedes Gepäckstück wird vor der Verladung geröntgt – warum nicht auch die Fracht?“

Nach Meinung von Viktoria Breithecker müssten für die Fluggesellschaften gesetzliche Regelungen gelten, wonach grundsätzlich alle Luftfrachtsendungen vor dem Abflug in Deutschland der Röntgenpflicht unterliegen. „In England wird zum Beispiel bereits seit über zehn Jahren jede Luftfrachtsendung der Röntgenkontrolle unterzogen“, betont Breithecker. Die aktuellen Ereignisse seien ein tragisches Beispiel dafür, wie fehlerhaft und lückenhaft das deutsche Luftfrachtsicherheitssystem ist: „Wir können von Glück sprechen, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“

(Redaktion)


 


 

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