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Was die Edgerank-Änderung bei Facebook für Unternehmen bedeutet?

In den letzten Tagen wurden die Änderungen des Edge-Ranks für Facebook-Seiten, durch den die Sichtbarkeit von Beiträgen im Stream der “Fans” drastisch gesunken ist, heftig diskutiert. Doch was steckt dahinter?

"Was soll das Gejammer? Fact ist, Facebook Seiten sind kostenlos. Kein Unternehmen muss für den Betrieb einer Seite an Facebook etwas berappen. Facebook bietet dafür eine gut funktionierende Infrastruktur und ein ziemlich perfektes Kommunikationsinstrument für Unternehmen", schreibt der  Schweizer Social Media-Experte Thomas Hutter in einem Blogbeitrag und erläutert die Details:

Beiträge, welche auf der Seite publiziert werden, können von Fans gelesen werden. Nicht alle der publizierten Beiträge werden jedoch allen Fans in den Hauptmeldungen angezeigt, dafür ist der Edge Rank verantwortlich. Allerdings sind nach wie vor alle Beiträge in den “neuesten Meldungen” und/oder im Ticker sowie in durch die Benutzer angelegten Interessenlisten ersichtlich, vorausgesetzt der Benutzer scrollt entsprechend tief nach unten.

Auch das Adobe Digital Marketing Blog hat das Thema aufgegriffen und stellt fest: "Wie kommen Firmen eigentlich dazu, zu erwarten, dass ihnen ein anderes (zumal börsennotiertes) Unternehmen kostenlos eine Marketingplattform zur Verfügung stellt? Am Besten auch noch mit Gratis-Support bei Problemen. Da haben sie offensichtlich etwas falsch verstanden."

Soziales Netzwerk” bedeute nicht kostenlos. Weiter heißt es in dem Blogbeitrag: "Klar, bisher sah das alles so schön aus: Mit etwas Einsatz – in Form von eigenem Personal oder einer Agentur, die guten Content produzieren oder vielleicht ein Gewinnspiel – ließ sich wunderbar Reichweite erzielen. Doch da wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und jetzt scheint die Zeit gekommen zu sein, wo diese Rechnung präsentiert wird: Reichweite gibt es in Zukunft nur noch gegen Bares. Wie bei Anzeigen in jedem Printmedium, bei jedem TV- oder Radiospot oder an vielen Stellen im Internet."

Das Fazit der Social-Media-Experten: Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass die Sichtbarkeit von Beiträgen auf Facebook-Seiten (und zum Teil sogar auch auf persönlichen Profilen) im Stream der Fans oder Freunde Geld kostet. Die schönen Zeiten der Gratis-Kultur in den “sozialen” Netzwerken gehen endgültig dem Ende entgegen.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Social Punk
22.10.12 15:14 Uhr
Einseitige Betrachtung

In der Diskussion um den Edge Rank geht es nicht nur um die Frage, ob eine Dienstleistung kostenlos ist oder nicht. Es geht vielmehr darum, wofür Geld verlangt wird und welchen Einfluss die Änderungen am Edge Rank auf die Vielfalt bei Facebook haben. Wir stellen einen eigenen Beitrag zur Diskussion: http://tinyurl.com/9yej6pb

 

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