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Mittelstand

7,6 Prozent weniger Start-ups

Immer weniger Deutsche machen sich selbstständig, das zeigt eine neue Studie des Statistischen Bundesamtes. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde 7,6 Prozent weniger Neugründungen gemeldet als in dieser Periode des letzen Jahres.

Ein Blick in die neuen Zahlen zeigt die Entwicklung: Unter dem Strich konnten die Statistiker nur 35.000 neue größere Betriebe feststellen. Die Zahl der neu angemeldeten Kleinfirmen hat sich um 8,8 Prozent auf 60.000 verringert. Nebenerwerbsbetriebe vermerken ein Plus von um 2,1 Prozent. Gewerbeabmeldungen bei Gewerbeämtern haben in den ersten drei Monaten im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,4 Prozent abgenommen. 195.000 Betriebe haben schließen müssen, sind fortgezogen oder wurden umgewandelt.

Mehr Jungfirmen aufgelöst als neu angemeldet

Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes decken sich mit den Beobachtungen des Instituts für Mittelstandsforschung. Dieses zählten Anfang April im vergangenen Jahr nur noch 346.400 gewerbliche Existenzgründungen. Im Vergleich zu 2011 sind das fast 14 Prozent weniger, die zugleich den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung markieren. Der Abwärtstrend hat sich in der zweiten Jahreshälfte noch weiter beschleunigt. Insgesamt wurden 2012 rund 24.100 Jungfirmen mehr aufgelöst als neu dazu kamen.

(Redaktion)


 


 

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