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Automobilbranche

Hyundai will deutschen Mittelstand erobern

Der koreanische Autobauer Hyundai bringt in diesem Jahr fünf neue Modelle in den deutschen Automarkt . Gleichzeitig intensiviert er das Geschäft mit gewerblichen Kunden und setzt auf das Flottengeschäft.

Im letzten Jahr haben wir bundesweit 20 Business-Center für Geschäftskunden eingerichtet, 20 weitere kommen weitere 20 hinzu, Ziel ist eine Flächenabdeckung mit 60 bis 80 solcher Vertriebsstützpunkte“, sagte Werner H. Frey, Geschäftsführer der Hyundai Motor Deutschland GmbH, bei einem Pressegespräch in Düsseldorf. Insbesondere mittelständische Betriebe wie Taxiunternehmen, Sozialdienste, Sicherheitsfirmen oder Fahrschulen hat er dabei im Auge. „Die großen Flotten sind wegen der in diesem Segment tobenden Rabattschlachten für uns weniger interessant“, unterstrich Frey. Zugpferd im angestrebten Flottengeschäft soll die neue Modellreihe i40 werden, die im Mittelklasse-Segment allen Anforderungen der Zielgruppe gerecht werde. Mit dem neuen Modell tritt das koreanische Unternehmen gegen den VW Passat, den Ford Mondeo und den Opel Insignia an.

Neue Mittelklasse-Modellreihe mit Luxusausstattung

Auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) wird zunächst nur die Kombi-Variante vorgestellt. Die Limousine folgt ein halbes Jahr später. Zur Markteinführung im Juni werden vier Motorvarianten von 115 bis 177 PS angeboten. Davon zwei Benziner mit 1,6- bzw. 2,0-Liter Hubraum und einer Leistung von 135 und 177 PS. Die beiden Diesel-Triebwerke leisten jeweils 115 und 136 PS. Serienmäßig gibt es manuelles Sechsgang-Getriebe, optional wird ein Sechsstufen-Automatikschaltung angeboten.

Der 4,77 Meter lange Kombi soll mit seinem schnittigen Design vor allem europäische Kunden ansprechen. Weit ausgestellte Radhäuser, Chromleisten, LED-Leuchten und ein knackiges Heck unterstreichen den sportlichen Charakter des i40. In den Kofferraum passen zwischen 553 und 1.719 Liter hinein und kann mit den Kombis von Mazda6 und Citroen C5 locker mithalten. Für den richtigen Komfort an Bord sorgen ein Einpark-Assistent, Navigationsgerät oder eine Rückfahrkamera. Außerdem gibt es eine elektronische Handbremse, beheizte Frontsitze sowie ein beheiztes Lenkrad. ESP, ABS, eine Berganfahrhilfe und ein Bremsassistent sowie ein Stabilitätssystem dürfen in dem Modell aus Korea natürlich auch nicht fehlen.

Firmenauto des Jahres 2010

Aktuelles Zugpferd in der Hyundai-Modellpalette sind die kompakten Basisfahrzeuge der Baureihe i30, von denen 2010 allein in Deutschland 30.500 Stück überwiegend an private Kunden verkauft wurden. Im März 2010 auf dem deutschen Markt eingeführt, gewann das Modell ix35 bei der Wahl zum „Firmenauto des Jahres“ gleich die Importwertung in der Klasse „Kleine und kompakte Geländewagen/SUV“ souverän. In Europas größtem Praxis-Vergleichstest überzeugte der ix35 2.0 CRDi die Jury – bestehend aus 150 Fuhrparkmanagern – mit seinem sparsamen Dieselmotor und seinem sicheren Fahrverhalten. Der 2,0-Liter große Common-Rail-Diesel-Motor ist eine Neuentwicklung aus dem Diesel-Kompetenzzentrum der Marke in Rüsselsheim und wird im ix35 in zwei Leistungsstufen mit 100 kW (136 PS) und 135 kW (184 PS) angeboten. Im Gesamtverbrauch benötigt der ix35 2.0 CRDi 2WD mit 100 kW lediglich 5,5 Liter Diesel, was einem CO2-Ausstoß von 147 g/km entspricht.


 


 

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