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  • 13.02.2014, 09:44 Uhr
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Mobile Commerce

Die Welt wird smarter. Mit mobilen Webseiten den User abholen

Allein im letzten Jahr gingen in Deutschland nach Angaben des Branchen-Hightech-Verbandes Bitkom 26 Millionen Mobiltelefone mit Computerfunktionen über die reale oder virtuelle Ladentheke.

Legt man eine durchschnittliche Tiefe von 10 Millimeter der mobilen Endgeräte zugrunde, ließe sich mit diesen 2012-er Smartphones die Strecke zwischen Duisburg und Köln-Dellbrück pflastern. Und der Boom geht weiter: 2015 werden laut Expertenprognose mehr als 50 Prozent des Datenverkehrs mobil stattfinden − mit erheblichen Auswirkungen auch auf das Einkaufsverhalten. Für 2016 prognostiziert das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Forrester einen Anstieg der Geschäfte über den mobilen Kanal auf 31 Milliarden USD, ein Wachstum von 32 Prozent gegenüber 2012.

„Jedes Unternehmen, ob groß oder klein, agiert an den Bedürfnissen seiner Kunden vorbei, wenn es auf diesen Zug, der jetzt schon mit ICE-Geschwindigkeit ankommt, nicht aufspringt“, ist Michael Pütter, Inhaber der Puetter GmbH, überzeugt. Das Start-Up, das 2011 an den Standorten Duisburg und Köln gegründet wurde, übernimmt für mittelständische Kunden wie die WAZ- und die Blockgruppe, den Energiedienstleister Urbana sowie für zahlreiche Tourismusunternehmen und Hotellerien die komplette digitale Kommunikation.

Seit Januar bieten die E-Commerce-Spezialisten der Puetter GmbH auch mobile Lösungen für Unternehmenswebsites an. Dabei sei nichts fataler als die bereits bestehende Website, den Online-Shop oder das Buchungssystem 1:1 auf das viel kleinere Display zu übertragen, so Pütter. Der Aufbau der mobilen Website sollte sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Smartphone-User orientieren. Ob beim Spontaneinkauf am Point of Sale, beim Couch-Shopping oder auf Reisen: Für die User geht es um die sofortige Befriedigung ihrer aktuellen Informations- und Konsumbedürfnisse. Und die erreicht man am besten durch einen direkten Zugriff auf die Lage und die Kontaktdaten, eine übersichtliche Darstellung der Bilder und eine optimierte Nutzerführung. Eine Investition, die sich lohnt. Denn schon jetzt führen 28 Prozent der mobilen Suchanfragen zu einem Shopbesuch, einem Anruf, einem Einkauf oder einer Buchung. „Mobile First“, die Devise von Eric Schmidt, dem Executive Chairman von Google, gilt für alle Unternehmen, die ihre Kunden dort abholen möchten, wo sie sich tatsächlich gerade befinden.

(Redaktion)


 

 

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