Sie sind hier: Startseite Ruhr Aktuell
Weitere Artikel
TopTrend Mobility

5 Tipps für KMUs zum Datenschutz mit mobilen Geräten

Mobilfunkgeräte bieten ein erhebliches Potenzial für kleine und mittelständische Unternehmen, da sie es Mitarbeitern ermöglichen, unabhängig vom Standort für Kunden und Kollegen erreichbar zu sein. Doch die gesteigerte Produktivität hat ihren Preis.

Eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Symantec GmbH hat gezeigt, dass viele Deutsche selbst im Urlaub geschäftliche E-Mails abrufen. Vor allem Männer greifen in den Ferien zum Laptop.
Das Risiko, dass Unternehmensdaten verloren gehen, wenn ein Gerät abhanden kommt oder gestohlen wird, erhöht sich dabei drastisch.

Nach einer aktuellen Studie von Forrester (The State of SMB IT Security and Emerging Trends 2009 to 2010) bekundeten zudem mehr KMU (40 Prozent) Sicherheitsbedenken gegenüber Smartphones, als gegenüber anderen Technologien. Internetbetrüger konzentrieren sich immer mehr auf kleine Unternehmen, deshalb müssen KMU ihre Geschäftsdaten schützen, unabhängig davon, wo sich die Daten gerade befinden.

Doch wie vorgehen? Die Schulung der Mitarbeiter ist der erste Schritt, um Daten vor gefährlichen Angriffen zu schützen. KMU sollten ihren Mitarbeitern vermitteln, wo Gefahren lauern und wie diese zu verhindern sind. Symantec hat einige Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe KMU ihre Produktivität durch eine mobile Belegschaft steigern und gleichzeitig die verbundenen Risiken des Datenverlustes minimieren können.

1. Konzentrieren Sie sich darauf, Daten zu schützen und nicht die Geräte – anstatt sich einzig und allein auf die Geräte selbst zu konzentrieren, sollten KMU einen Schritt zurückgehen und prüfen, wo ihre Daten gespeichert werden, um diese Bereiche dann entsprechend zu schützen.

2. Verschlüsseln Sie Daten auf mobilen Geräten – Daten, die auf mobilen Geräten von Unternehmen gespeichert werden, sind ein wichtiges Gut für KMU. Solche Daten sind unbedingt zu verschlüsseln. Geht ein Gerät verloren oder wird die SIM-Karte gestohlen, kann der Dieb nicht auf Ihre Daten zugreifen - vorausgesetzt eine ausreichende Verschlüsselung wurde auf dem Gerät eingerichtet.

3. Sorgen Sie dafür, dass die Sicherheitssoftware stets aktuell ist – KMU sollten mobile Geräte genauso behandeln wie PCs und die Sicherheitssoftware regelmäßig aktualisieren. So sind die Geräte vor neuen Varianten von Malware und Viren geschützt.

4. Erstellen Sie wirkungsvolle Sicherheitsrichtlinien für den Einsatz mobiler Geräte und setzen Sie diese um – zusätzlich zu Verschlüsselung und Sicherheitsupdates ist es wichtig, eine Passwort-Verwaltung für Manager und Mitarbeiter einzuführen. Das Pflegen sicherer Passwörter trägt dazu bei, die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten zu schützen, wenn ein Gerät verloren geht oder gehackt wird. 

5. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Bluetooth-Verbindungen zulassen – standardmäßig ist die Bluetooth-Funktion eines Mobiltelefons aktiviert, d.h. sie muss ausgeschaltet oder mit dem Gerät verbunden und mit dem Headset konfiguriert werden. Geschieht dies nicht, sucht das Gerät nach anderen Telefonen mit aktiviertem Bluetooth, um sich mit diesen zu verbinden. Das kann dazu führen, dass Malware auf das Gerät geladen wird.


(Redaktion)


 


 

Symantec
Tipps mobile Geräte
Datenschutz
Mobility
Emnid-Umfrage
Mobility
Nutzung SmartphonesGerät
KMU
Unternehmen
Mitarbeiter
VerschlüsselnDaten

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Symantec" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: