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  • 03.03.2018, 16:35 Uhr
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  • Dortmund / Düsseldorf
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Motorrad in Dortmund

Auch beim Bike ist Vintage angesagt

Die Retrowelle bei Motorrädern ist ungebrochen. Jede neunte Neuzulassung konnte 2017 unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Damit stieg die Zahl auf über 10.000.

Insgesamt wurden im Vorjahr 100.128 neue Motorräder angemeldet. Für dieses Jahr wird eine Steigerung von um die fünf Prozent erwartet.

Es gibt zwei Vorboten für das Nahen der Zweiradsaison. Das ist zum einen die steigende Außentemperatur und zum anderen die Messe „Motorrad“ in Dortmund. Sie ist damit die größte Frühjahrspublikumsmesse und bietet auf 36. 000 Quadratmeter so ziemlich alles, was das Herz eines Bikers oder eine Bikerin höher schlagen lässt.

Besonders die Saison-Neuerscheinungen werden erstmals einem breiten Publikum vorgestellt und erreichen großes Interesse. Unter den 450 Ausstellern tummeln sich neben Bikeherstellern, zahlreiche Messestände zum den Themen Kleidung und Zubehör. Auch hier gilt – was die Attraktion einer Messe auch ausmacht: alles kann in Ruhe (wenn auch manchmal im Gedränge) angefasst, angezogen und getestet werden.

Highlight der Messe ist und bleibt jedoch für die meisten Besucher die Möglichkeit, das eigene Traumbike oder eine spannende Neuvorstellung aus der Nähe zu betrachten, sie zu berühren und einfach mal darauf Platz zu nehmen. Ohne dafür durch die halbe Stadt von Händler zu Händler fahren zu müssen.

Die Motorradwelt in Dortmund ist breit gefächert. Sie reicht über Actionshows, der Präsentation von Oldtimern und Cafe Racern bis hin zu einer Gold-Wing Sonderschau. Apropos Gold-Wing: Honda präsentiert das aktuelle Modell mit sechs Zylinder Boxer und neuem Fahrwerk auf der Messe und Ducati die neue Scrambler-Serie.

Während die Automobilbranche in Richtung E-Motor und vernetztes Auto rauscht, scheint dieses Thema bei den Zweirädern noch in den Kinderschuhen zu stecken. Wobei Michael Pfeifer, Chefredakteur Motorrad, den schwarzen Peter aufseiten der Produzenten sieht. „Das Problem ist die Verfügbarkeit der Akkus. Derzeit werden sie vorwiegend für Autos hergestellt.“ Bestes Beispiel sei dabei der Branchenprimus Tesla, der seine Batterien nun auch woanders herstellen lasse. Und zum Thema vernetztes Motorrad hofft Pfeifer bald auf einen besonderen Unfallverhütungskniff. Demnach sollten Auto und Motorrad miteinander kommunizieren, um den jeweils anderen zum Beispiel an einer Kreuzung zu warnen und zu mehr Obacht aufzufordern.

Wobei ein Motorrad mit einem E-Motor keinen leichten Stand in der Szene hätte. „Der Sound, das Gefühl und ein bißchen Smell gehören doch dazu“, fügte Messeorganisationschef Thomas Deitenbach augenzwinkernd hinzu.

Die Messe läuft noch bis Sonntag in Dortmund, das Tagesticket kostet 15 Euro (im Internet preiswerter). Mehr Infos hier.


(Manfred Fammler)


 


 

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