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Essener Unternehmensverband

Stipendium für begabteste Nachwuchsingenieure

Ingenieure werden aufgrund des Fachkräftemangels bekanntlich händeringend gesucht. Aus diesem Grund werden die drei EUV-Stipendiaten Julia Bergmann, Benjamin Botor und Stanislaw Wildt als beste Studierende ihres Jahrgangs mit einem Stipendium des EUV gewürdigt.

Julia Bergmann, Benjamin Botor und Stanislaw Wildt gehören zu den besten Studierenden ihres Jahrgangs. Diese besondere Leistung würdigt der Essener Unternehmensverband (EUV) mit einem Stipendium. Am 11. Februar überreichte Dr. Henner Puppel, Vorstandsvorsitzender des EUV, im Beisein von Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, die Stipendienurkunden an die Studierenden. „Hochqualifizierte Fachkräfte sind unerlässlich für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in unserer Region“, so Dr. Henner Puppel. „Wir freuen uns, mit unserem Verbandsstipendium drei besonders leistungsstarke Studierende unterstützen zu können.“

Drei Erfolgsgeschichten

Julia Bergmann ist 23 Jahre alt und studiert Bauingenieurwesen. Erste Berufserfahrung konnte sie bereits beim Tiefbauamt der Stadt Mülheim an der Ruhr, bei einem Dachdecker und einer Zimmerei sammeln. Außerdem arbeitet sie als Tutorin am Institut für Mechanik der Uni Duisburg-Essen. Ihre Kommilitonen Benjamin Botor und Stanislaw Wildt sind angehende Wirtschaftsingenieure, allerdings mit unterschiedlichen Fachrichtungen. Benjamin Botor (20), der gebürtig aus Hannover kommt, hat seinen Schwerpunkt im Bereich elektrische Energietechnik gesetzt. Nach dem Abitur 2011 absolvierte er zunächst ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr an der Medizinischen Hochschule Hannover, bevor er 2012 sein Bachelor-Studium in Duisburg aufnahm. Der 23-jährige gebürtige Russe Stanislaw Wildt studiert Wirtschaftsingenieurwesen mit der Studienrichtung Maschinenbau und Wirtschaft. Nach dem Abitur am Essener Nord-Ost Gymnasium absolvierte er ein Praktikum bei der E.ON Kraftwerke GmbH in Gelsenkirchen und ein kaufmännisches Praktikum bei der Maternus Christophorus GmbH in Essen.

Qualifizierter Nachwuchs ist gefragt

„Diese drei jungen Menschen haben eine zukunftsorientierte Studienplatzwahl getroffen“, so Dr. Henner Puppel. Die hiesige Wirtschaft, insbesondere die Metall- und Elektroindustrie, brauche technisch versierten Nachwuchs, um bei Forschung und Entwicklung an der Spitze zu bleiben. „Von dem Stipendienprogramm profitiert die Forschungslandschaft im Ruhrgebiet und in NRW. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und lockt High Potentials in die Region“, so Puppel.

„Der Fachkräftemangel ist ein großes Thema bei unseren Mitgliedsfirmen. Qualifizierte und engagierte Nachwuchskräfte sind mehr denn je gefragt. Das hat unsere jüngste Verbandsumfrage wieder bestätigt. In der letzten Umfrage des EUV beklagten bereits ein Fünftel der befragten Firmen einen akuten Fachkräftemangel. Steigenden Fachkräftebedarf in den kommenden drei Jahren sahen bereits gut 40 Prozent der Betriebe. Unseren Stipendiaten stehen alle Türen offen. Als junge Ingenieure werden Sie sicher einen hervorragenden Einstieg ins Berufsleben finden“, so Dr. Henner Puppel.

Bereits seit 2009 gehört der EUV zu den Partnern des Deutschlandstipendien-Programmes und fördert angehende Ingenieure an der Uni Duisburg-Essen. Das Deutschlandstipendium bringt jedem Stipendiaten eine monatliche Finanzspritze von 300 Euro. Derzeit profitieren fast 350 Studierende der Uni Duisburg-Essen von diesem Programm, das zur Hälfte von Sponsoren aus der Wirtschaft, zur anderen Hälfte vom Bund finanziert wird. 

(Redaktion)


 


 

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