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Zum 100. Mal „reden mit essen“

Netzwerktreffen im Colosseum unter besonderen Vorzeichen

„Habemus Colosseum“ können die Essener voller Stolz sagen. Und dass am 19. April 2005 beim ersten Netzwerktreffen „reden mit essen“ Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde und die Gäste dies am Bildschirm miterlebten, ist für Initiator Axel Pollheim eine ganz besondere Gründungsgeschichte.

Papst sind wir nun nicht mehr, aber „reden mit essen“ erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Am 23. Februar findet die 100. Veranstaltung im Foyer des Essener Musicaltheaters statt. Hier kommen Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Ruhrmetropole bei einem guten Essen ohne Sitzplätze zusammen. „Ich denke, die Mischung macht´s. ‚reden mit essen‘ ist nicht monostrukturiert. Politiker treffen auf Sportler, Wirtschaftsleute, Vertreter der Kultur, Journalisten auf Rechtsanwälte. Und das bunt durcheinander. Jeder ist bereit, andere anzusprechen. Jeder ist bereit, angesprochen zu werden“, erklärt Pollheim, der zwar in Düsseldorf lebt, aber eine enge Verbindung zum Ruhrgebiet aus seiner Zeit als Redaktionsleiter der BILD NRW in Kettwig hat.
Zur Geburtstagsveranstaltung mit Jubiläums-Buffet hat kein Geringerer als der amtierende Oberbürgermeister Thomas Kufen eingeladen. Und neben den treuen Partnern der ersten Stunde, zu denen die Sparkasse und die Stadtwerke Essen zählen, konnten neue Partner als Sponsoren gewonnen werden. Bei den acht Veranstaltungen in 2016 stehen die Funke-Gruppe mit der WAZ, Karstadt und RWE an der Spitze der Partner des Netzwerktreffs. „Nimmt man Köche, Servicekräfte und Sicherheitspersonal mit hinzu, sind jeweils mehr als 70 Menschen damit beschäftigt, dass ‚reden mit essen‘ eine runde Sache ist und bleibt“, rechnet Pollheim, der für ca. 40.000 Gäste bei den 99 Veranstaltungen sorgte.
Der bisher ranghöchste Besucher war Bundestagspräsident Norbert Lammert. Von den 26 Personen, die 2005 im Premieren-Artikel der „Welt am Sonntag“ zu sehen waren, steht heute nur noch einer auf der Einladungsliste: der ehemalig RWE-Chef Dietmar Kuhnt. Aber das Programm machen die Gäste ohnehin selbst, wenn sich die Meinungsbildner der Region austauschen und Visitenkarten ihre Besitzer wechseln.

Für die Gäste nicht spürbar, hat sich in der Organisation etwas geändert: Die Rheinische Post mit Sitz in Düsseldorf hat am 1. Januar 2016 die Veranstaltungsreihe „reden mit essen“ sowie die Netzwerktreffen „Ständehaus Treff“, „Düsseldorf IN“, "Düsseldorf IN" - Ärzte im Gespräch und „Was gibt`s Neuss?“ von SIGNA (dazu gehört auch Karstadt) übernommen. Aber das vertraute Gesicht aller Treffs ist und bleibt das von Axel Pollheim.

(Susan Tuchel)


 


 

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