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NRW-Statistik

Hoch die Tassen: Schnapsproduktion rückläufig

Prosit! Zur Karnevalshochzeit kümmert sich das Statistische Landesamt um die Spirituosenproduktion im Land. Ergebnis: 2014 gibg die Promille-Produktion zurück.

Im Jahr 2014 wurden in Nordrhein-Westfalen in elf Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 74,4 Millionen Litern gut eine Million Liter (-1,4 Prozent) weniger Spirituosen hergestellt als 2013. Der Absatzwert von industriell hergestelltem Wodka, Likör, Korn u. Ä. lag bei 91,7 Millionen Euro und war damit um 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die Produktion von 63 NRW-Betrieben, die nichtalkoholische Erfrischungsgetränke (z. B. Mineralwasser, Fruchtsäfte, Cola, Limonade) produzierten, war mit einem Volumen von 4,3 Milliarden Liter (+5,8 Prozent gegenüber 2013) fast 60-mal so hoch wie die der Spirituosenhersteller. Rein rechnerisch kamen - wie auch im Jahr zuvor - auf ein Glas (2 cl) Hochprozentigen mehr als ein Liter nichtalkoholische Erfrischungsgetränke. Mit 1,43 Milliarden Euro (+4,1 Prozent) übertraf ihr Absatzwert den von Spirituosen nahezu um das 15-fache.

Außerdem wurden 2014 von 32 nordrhein-westfälischen Industriebetrieben 1,85 Milliarden Liter (-3,0 Prozent) alkoholhaltiges Bier im Wert von 1,47 Milliarden Euro hergestellt; das waren 3,0 Prozent mehr als 2013.

Im letzten Jahr legte die  Schnapsproduktion jedoch wieder zu: Von Januar bis September 2015 produzierten zehn Betriebe in NRW 55,6 Millionen Liter Spirituosen (+1,0 gegenüber Januar bis September 2014). 

(Redaktion)


 


 

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