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NRW-Statistik

Im öffentlichen Dienst wird weniger verdient als in der Privatwirtschaft

In Nordrhein-Westfalen lagen die durchschnittlichen Bruttojahresverdienste der Vollzeitbeschäftigten im Kernbereich des öffentlichen Dienstes (öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung) im Jahr 2015 bei 46.498 Euro.

Wie das statistische Landesamt anlässlich des internationalen Tages des Öffentlichen Dienstes (23. Juni 2016) mitteilt, lagen die Löhne und Gehälter der öffentlich Bediensteten damit um sechs Prozent unter denen der Privatwirtschaft (49.483 Euro). Die bezahlte Wochenarbeitszeit war im öffentlichen Dienst mit 40,0 Wochenstunden zudem über eine Stunde länger als in der freien Wirtschaft (38,8).

Die Verdienste in der Privatwirtschaft unterschieden sich von denen im öffentlichen Dienst insbesondere bei herausgehobenen Fachkräften (-17 Prozent) und Vollzeitbeschäftigten in leitender Stellung (-27 Prozent). Bei vollzeitbeschäftigten Fachkräften (-5 Prozent), Angelernten (-4 Prozent) und Ungelernten (-2 Prozent) waren die Unterschiede dagegen geringer. 

Die Statistiker weisen darauf hin, dass aufgrund der Besonderheiten bei der Beamtenbesoldung (Beamte müssen z. B. keine Beiträge zur Sozialversicherung entrichten) die Unterschiede bei den Nettoverdiensten vermutlich geringer sein dürften. Im Rahmen der Verdiensterhebungen werden ausschließlich Bruttoverdienste erfragt. 

(Redaktion)


 


 

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