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NRW-Statistik

Immer weniger männliche Lehrer an NRWs Schulen

Der Anteil der Männer unter den Lehrern in Nordrhein-Westfalen nimmt ab. Das zeigen Zahlen des statistischen Landesamtes (IT NRW).

Knapp ein Drittel (29,7 Prozent) der 156 130 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen (ohne zweiten Bildungsweg) in Nordrhein-Westfalen sind Männer. Der Anteil der männlichen Lehrer war damit um 0,7 Prozentpunkte niedriger als im Schuljahr 2011/12 und um 3,2 Prozentpunkte niedriger als im Schuljahr 2005/06. 

Die Männerquote war beim Lehrpersonal im Schuljahr 2012/13 an allen Regelschulformen niedriger als 2005/06. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schülerinnen und Schüler sind die Männeranteile am niedrigsten: Der Lehreranteil an Grundschulen ist von 2005 (10,9 Prozent) bis 2012 (9,0 Prozent) stetig gesunken. 

An allen Schulformen mehr Frauen als Männer

Den höchsten Männeranteil verzeichneten mit 44,2 Prozent die  Gymnasiallehrkräfte; im Schuljahr 2005/06 hatte die Quote noch bei über 50 Prozent (51,8 Prozent) gelegen. Die innerhalb der letzten beiden Schuljahre neu hinzugekommenen Sekundarschulen (29,3 Prozent) und Gemeinschaftsschulen (28,6 Prozent) wiesen niedrigere Männeranteile auf als Gesamtschulen (39,8 Prozent), Freie Waldorfschulen (35,1 Prozent), Hauptschulen (34,7 Prozent) und Realschulen (32,2 Prozent). An den Förderschulen war jede vierte Lehrkraft männlich (25,2 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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