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NRW-Statistik

Industrie setzte im Vorjahr 350 Milliarden Euro um

10.144 nordrhein-westfälische Industriebetriebe erwirtschafteten im Jahr 2017 einen Umsatz von 350 Milliarden Euro.

Das waren18 Milliarden Euro (5,5 Prozent) mehr als im Jahr 2016.

Die Inlandsumsätze stiegen dabei um 4,8 Prozent, die Auslandsumsätze erwirtschafteten ein Plus von 6,4 Prozent. Die Exportquote, also der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz, erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 44,4 Prozent (2016: 44,1 Prozent).

Maschinenbau und Chemie führen die Rangliste an

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte 2017 der Maschinenbau mit 47 Milliarden Euro (+3,8 Prozent gegenüber 2016), gefolgt von der Chemischen Industrie (44 Milliarden Euro; +2,9 Prozent) sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung (41 Milliarden Euro; +17,5 Prozent).

Weitere große Wirtschaftszweige in der Industrie des Landes waren die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (37 Milliarden Euro; +5,5 Prozent), die Herstellung von Metallerzeugnissen (33 Milliarden Euro; +4,6 Prozent) und der Automobilbau (33 Milliarden Euro; -1,3 Prozent).

Die 10.144 in Nordrhein-Westfalen statistisch erfassten Industriebetriebe beschäftigten Ende September 2017 insgesamt 1.228.302 Personen; das waren rund 13 000 Arbeitsplätze (+1,1 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Nahezu jede sechste Beschäftigte in der Industrie war im Maschinenbau tätig (199 900 Personen; +0,7 Prozent gegenüber 2016).

(Redaktion)


 


 

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