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Zahl der Insolvenzverfahren nimmt ab

Im ersten Quartal 2013 haben deutlich weniger Insolvenzverfahren bei NRWs Amtsgerichten angemeldet, als im Vorjahreszeitraum. Das teilt das Statistische Landesamt (IT NRW) mit.

Im ersten Quartal des Jahres 2013 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 9 100 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenz - verfahrens gestellt. Das waren 11,5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeit- raum (damals: 10 278 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 2,1 Milliarden Euro (Januar bis März 2012: 2,6 Milliarden Euro). 

Größter Anteil sind Verbraucherinsolvenzen

2 299 Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 23,4 Prozent weniger als von Januar bis März 2012 (damals: 3 003 Fälle). Weitere 6 801 Schuldner beantragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; der Großteil (6 103) hiervon waren Verbraucherinsolvenzen, d. h. die Verfahren bezogen sich auf
Personen, die nicht selbstständig tätig sind (z. B. Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 8,4 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2012 (damals: 6 662 Fälle).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass von einigen Amtsgerichten Insolvenzfälle aus dem Jahr 2011 im ersten Quartal 2012 nachgemeldet wurden. Deshalb ist der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum nur eingeschränkt möglich. Des Weiteren wurden 41 Insolvenzverfahren an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht eröffnet, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens liegt.

(Redaktion)


 


 

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