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Online Einkaufen

Deutsche klicken sich ins Shopping-Glück

Kaum zu glauben – aber stolze 98 Prozent der Deutschen Internetuser bestellen online. Kleidung steht dabei ganz hoch im Kurs. Ist etwa, was den Deutschen früher der Wühltisch war, heute der gemeine Online-Shop?

So gut wie jeder deutsche Internetnutzer ersteht verschiedene Waren oder Dienstleistungen auch gerne per Mausklick. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts MediaAnalyzer im Auftrag der Reichweiten-Agentur TESTROOM GmbH. Von 331 im Netz befragten Frauen und Männern zwischen 18 und 59 Jahren, gaben nur 2 Prozent an, nicht im Web einzukaufen. 

Kleidung an der Spitze

Knapp über die Hälfte der Befragten tobt sich durchschnittlich mit 50 bis 300 Euro im Monat bei Online-Einkäufen aus. 4 Prozent der Umfrageteilnehmer lassen sich die Shopping-Tour sogar 300 bis 1000 Euro im Monat kosten. Dabei fokussiert sich die allgegenwärtige Kaufes-Lust mit 76 Prozent in erster Linie auf Kleidung. Über die 50 Prozent-Marke schaffen es auch Produkte aus den Bereichen Literatur, Elektronik und Musik. Fast die Hälfte der Netz-Affinen bestellt im Übrigen ihre Medikamente im Internet.

54 Prozent der Nutzer machen vom Dienstleistungs-Service der Online-Vorbestellung von Kino-, Theater- oder Konzert-Tickets Gebrauch. Wie die Grafik zeigt, buchen genau 50 Prozent ihren Urlaub im World Wide Web, dicht gefolgt von Flügen, Ferienwohnungen und Mietwagen.  

Gründe für den Einkauf im Netz

Den meisten Befragten – 23 Prozent – gefällt an der Möglichkeit online zu shoppen, die 24.-stündige Erreichbarkeit auch außerhalb der Laden-Öffnungszeiten. Jeder Fünfte begrüßt, dass er bequem von zu Hause aus einkaufen kann. 18 Prozent der Befragten schätzt die einfache Option, Preise und Bewertungen vergleichen zu können.

Mode-Geschäfte vor Ort beliebt

Es scheint so, als halte der Run auf die medialen Wühltische der Republik die Deutschen Inernetuser in seinen Bann. Dies kommt allerdings nicht einer Abkehr der Käufer von den Modegeschäften in der Stadt gleich. Laut einer repräsentativen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC von 1.000 Konsumenten, bestellt nur jeder fünfte Deutsche seine Mode ausschließlich im Netz. Gerade Kleidung wird gerne im Laden selbst gekauft, da sie dort auch gleich anprobiert und nicht erst ggf. per Post reklamiert werden muss. Zudem bietet ein Smart-Phone auch im Geschäft vor Ort die Gelegenheit, Preise miteinander zu vergleichen. 

Bunter Querschnitt?

Ob die Umfrageergebnisse sich nun auf mediale Wühltische beziehen, sei dahingestellt. Im Allgemeinen suggeriert diese Art der Begrifflichkeit hier vielleicht zu Unrecht einen gewissen Beigeschmack von Minderwert. Über die Art und Qualität der einzelnen Waren und Dienstleistungen und Online-Shops schweigen die Ergebnisse von MediaAnalyzer allerdings. Zu vermuten ist aber, dass sich die Angaben der Befragten auf einen bunten Querschnitt an Qualität und Kategorien der Konsumgüter und Dienstleistungen beziehen.

(Redaktion)


 


 

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